Kostenlose Lebensmittel am 26. September: So läuft der Tag der Lebensmittelrettung 2026

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Am Samstag, 26. September 2026, will foodsharing in zahlreichen Städten sichtbar machen, wie viele noch genießbare Lebensmittel täglich vor der Entsorgung bewahrt werden. Bei lokalen Aktionen werden gerettete Lebensmittel ausgestellt und teilweise anschließend öffentlich fairteilt – für Euch bedeutet das: Lebensmittel können kostenlos weitergegeben werden, statt im Müll zu landen.

Allerdings ist der Aktionstag kein bundesweit einheitlicher Gratis-Supermarkt. Ort, Uhrzeit, Programm und verfügbare Lebensmittel unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Wer teilnehmen möchte, sollte deshalb vorher den Termin seines örtlichen foodsharing-Bezirks prüfen.

Was passiert beim Tag der Lebensmittelrettung 2026?

Der Tag der Lebensmittelrettung ist ein Aktionstag der Initiative foodsharing. Nach Angaben der Organisation beteiligen sich 2026 zahlreiche Bezirke in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Der Ansatz am 26. September unterscheidet sich vom normalen foodsharing-Alltag: Lebensmittel, die an diesem Tag in einem Bezirk gerettet werden, sollen nach Möglichkeit an einem zentralen Ort sichtbar gemacht und fairteilt werden. Je nach Stadt kommen Informationsstände, Vorträge, Bildungsangebote oder weitere Aktionen rund um Lebensmittelverschwendung hinzu.

Das Retten und Teilen von Lebensmitteln erfolgt bei foodsharing grundsätzlich geldfrei. Die Aktion soll vor allem zeigen, welche Mengen genießbarer Lebensmittel im Alltag übrig bleiben und wie Lebensmittelrettung praktisch funktionieren kann.

Wo könnt Ihr am 26. September teilnehmen?

foodsharing führt die geplanten Aktionen zentral auf der offiziellen Seite zum Tag der Lebensmittelrettung 2026 auf. Die Liste ist noch nicht endgültig: Die Initiative weist ausdrücklich darauf hin, dass weitere Bezirke hinzukommen können.

Nach dem derzeit veröffentlichten Stand sind Aktionen in folgenden Bezirken beziehungsweise Orten geplant:

Baden-Württemberg

  • Esslingen
  • Freiburg
  • Karlsruhe
  • Kißlegg
  • Lörrach
  • Überlingen
  • Waldshut

Bayern

  • Aschaffenburg / Alzenau
  • Erding
  • Erlangen
  • Ingolstadt
  • Landsberg am Lech
  • München
  • Nürnberg
  • Regensburg
  • Straubing
  • Weilheim i. OB
  • Weißenburg
  • Würzburg

Berlin

  • Berlin-Pankow

Hessen

  • Alsfeld
  • Hanau
  • Heuchelheim im Gießener Land
  • Neu-Isenburg / Offenbacher Landkreis West
  • Nidda

Niedersachsen

  • Braunschweig
  • Göttingen
  • Salzgitter

Nordrhein-Westfalen

  • Aachen
  • Bielefeld
  • Bonn
  • Köln
  • Münster
  • Steinfurt-Greven
  • Werl

Rheinland-Pfalz

  • Bitburg-Prüm
  • Mainz

Saarland

  • Saarbrücken

Schleswig-Holstein

  • Kiel
  • Neustadt / Ostholstein
  • Scharbeutz / Ostholstein

Schweiz

  • Aargau
  • Zürich

Österreich

  • Gratwein-Straßengel im Raum Graz

Damit erstreckt sich der Aktionstag von Aachen bis Zürich und von Kiel bis Graz. Wichtig ist allerdings: Die zentrale Liste nennt Bezirke beziehungsweise Regionen und nicht ausschließlich Städte. Bei einzelnen Einträgen kann der konkrete Veranstaltungsort deshalb in einer Nachbarstadt oder Gemeinde liegen.

Ein Beispiel ist der foodsharing-Bezirk Regensburg: Die dazu veröffentlichte Aktion soll nach aktuellem Stand auf dem Marktplatz in Neutraubling stattfinden. Deshalb solltet Ihr Euch nicht ausschließlich an der Bezeichnung des Bezirks orientieren.

Über die offizielle Übersicht zum Tag der Lebensmittelrettung 2026 bei foodsharing könnt Ihr Euren Bezirk auswählen und die jeweils veröffentlichten Angaben zu Veranstaltungsort, Uhrzeit und Ablauf aufrufen.

Auch bei den Uhrzeiten gibt es deutliche Unterschiede. In Karlsruhe ist beispielsweise eine öffentliche Fairteilung nach dem bislang veröffentlichten Programm für 13 Uhr vorgesehen, während Ingolstadt die kostenlose Ausgabe der ausgestellten Lebensmittel für 15:30 Uhr ankündigt. Andere Bezirke setzen stärker auf Informationsstände oder haben den genauen Ablauf noch nicht vollständig veröffentlicht.

Prüft die Angaben deshalb möglichst noch einmal kurz vor Eurer Anfahrt. Termine, Orte und Programme können von den lokalen Teams noch angepasst werden.

Was könnt Ihr kostenlos bekommen?

Ein festes Sortiment gibt es nicht – und genau deshalb wäre es unseriös, bestimmte Produkte oder Mengen zu versprechen.

Bei foodsharing werden grundsätzlich überschüssige, noch zur Weitergabe geeignete Lebensmittel gerettet. Bei öffentlichen Fairteilungen können beispielsweise Obst, Gemüse, Brot, Backwaren oder andere gerettete Lebensmittel auftauchen. Was tatsächlich auf dem Tisch liegt, ergibt sich aber erst aus den Rettungen des jeweiligen Tages.

Für Euch bedeutet das: Eine Fairteilung kann die Haushaltskasse durchaus entlasten, sie ist aber kein verlässlicher Ersatz für einen kompletten Wocheneinkauf.

Wenn Ihr Lebensmittel auch außerhalb dieses Aktionstages günstiger vor der Verschwendung bewahren möchtet, findet Ihr bei Preis-King eine umfangreiche Übersicht zu MHD-Shops und Lebensmittelretter-Läden in Deutschland. Dort geht es unter anderem um Restposten, kurze Mindesthaltbarkeiten, Überproduktionen und Lebensmittel mit Verpackungswechseln.

Warum Lebensmittelrettung gerade für Haushalte interessant ist

Das Thema hat eine Dimension, die im Alltag schnell untergeht. In Deutschland entstehen jährlich rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Einen erheblichen Anteil daran verursachen private Haushalte. In diesen Zahlen stecken allerdings auch nicht vermeidbare Bestandteile wie beispielsweise Schalen und Knochen.

Gleichzeitig sind Lebensmittel für viele Haushalte zu einem deutlich größeren Kostenfaktor geworden. Wie stark sich die Preise in den vergangenen Jahren verändert haben, haben wir in unserem Ratgeber zu den Lebensmittelpreisen in Deutschland seit 2020 ausführlicher aufbereitet.

Der Tag der Lebensmittelrettung verbindet damit zwei Themen: weniger genießbare Lebensmittel verschwenden und vorhandene Ware nutzen, bevor neue gekauft werden muss.

Trotzdem solltet Ihr nur mitnehmen, was Ihr tatsächlich verbrauchen könnt. Eine gerettete Kiste Gemüse bringt wenig, wenn die Hälfte davon wenige Tage später im eigenen Müll landet.

Drei Tage später startet „Zu gut für die Tonne!“

Der Termin am 26. September liegt bewusst in zeitlicher Nähe zu einer weiteren großen Aktion gegen Lebensmittelverschwendung. Die bundesweite Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ läuft 2026 vom 29. September bis zum 6. Oktober.

Damit startet sie drei Tage nach dem foodsharing-Aktionstag. Der diesjährige Schwerpunkt „Alles auf dem Zettel!“ beschäftigt sich insbesondere mit Einkaufsplanung, vorhandenen Vorräten und Möglichkeiten zur Resteverwertung.

Weitere Informationen findet Ihr auf der offiziellen Seite zur Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ 2026.

Gerade diese Kombination macht Ende September interessant: Beim foodsharing-Aktionstag wird sichtbar, was bereits gerettet werden musste; die anschließende Aktionswoche setzt früher an und zeigt Möglichkeiten, wie Lebensmittelabfälle bereits bei Planung, Einkauf und Verwendung reduziert werden können.

Was Ihr zur Fairteilung mitbringen solltet

Wenn an Eurem Standort Lebensmittel ausgegeben werden, sind eigene Stoffbeutel, Rucksäcke, Körbe oder wiederverwendbare Behälter sinnvoll. Bei einzelnen lokalen Veranstaltungen bittet foodsharing ausdrücklich darum, eigene Taschen oder Stoffbeutel mitzubringen.

Kommt außerdem möglichst zur offiziell angegebenen Uhrzeit. Eine bestimmte Menge kann Euch niemand garantieren, denn verteilt werden nur die Lebensmittel, die tatsächlich gerettet und zur Ausgabe vorgesehen wurden.

Bei empfindlichen oder gekühlten Lebensmitteln solltet Ihr außerdem auf einen geeigneten Transport achten. Und auch bei geretteten Lebensmitteln gilt: Aussehen, Geruch, Verpackung und Lagerzustand prüfen, bevor Ihr etwas esst.

Besonders wichtig ist dabei der Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum. Unser Ratgeber zu MHD-Shops und Lebensmittelrettern erklärt, warum ein erreichtes Mindesthaltbarkeitsdatum nicht automatisch bedeutet, dass ein Lebensmittel verdorben ist, während beim Verbrauchsdatum andere Regeln gelten.

Für wen lohnt sich der Aktionstag?

Der Aktionstag richtet sich nicht nur an klassische Schnäppchenjäger. Öffentliche Fairteilungen sollen dazu beitragen, gerettete Lebensmittel weiterzugeben und gleichzeitig über Lebensmittelverschwendung zu informieren.

Besonders interessant ist der Aktionstag für Euch, wenn Ihr:

  • Lebensmittelverschwendung praktisch reduzieren möchtet,
  • neugierig auf foodsharing seid,
  • gerettete Lebensmittel ausprobieren möchtet,
  • Eure Lebensmittelkosten reduzieren wollt,
  • oder Euch über Initiativen in Eurer eigenen Stadt informieren möchtet.

Wer dagegen ein ganz bestimmtes Produkt oder eine feste Einkaufsmenge benötigt, sollte sich nicht auf die Fairteilung verlassen. Auswahl und Menge sind nicht planbar.

So könnt Ihr auch nach dem Aktionstag beim Einkauf sparen

Lebensmittelrettung muss nicht am 26. September enden. Neben foodsharing gibt es verschiedene Möglichkeiten, Lebensmittelkosten zu senken und gleichzeitig bewusster einzukaufen.

Auf Preis-King findet Ihr laufend aktuelle Lebensmittel-Angebote und Schnäppchen. Wenn Ihr regelmäßig im Supermarkt einkauft, lohnt sich außerdem ein Blick auf unseren Vergleich von Lidl Plus, REWE Bonus und der EDEKA App.

Auch die Entscheidung zwischen Hersteller- und Handelsmarke kann sich auf den Wocheneinkauf auswirken. Welche Unterschiede Ihr dabei beachten solltet, erklären wir im Preis-King-Ratgeber Marke versus No-Name im Discounter.

Wichtig bleibt bei jeder Sparstrategie: Ein Rabatt spart Euch nur dann wirklich Geld, wenn Ihr die Ware benötigt und am Ende auch verbraucht.

Fazit: Kostenlos retten statt unnötig neu kaufen

Der Tag der Lebensmittelrettung am 26. September 2026 ist eine gute Gelegenheit, foodsharing vor Ort kennenzulernen und zu erleben, welche Mengen an noch verwendbaren Lebensmitteln im Alltag übrig bleiben.

Von Aachen über Karlsruhe, München und Köln bis Zürich und Graz sind nach dem derzeitigen Stand zahlreiche Regionen beteiligt. Die Liste kann bis zum Aktionstag noch wachsen.

Der größte Vorteil: Bei vielen öffentlichen Fairteilungen werden gerettete Lebensmittel kostenlos weitergegeben und bekommen damit eine zweite Chance.

Die Einschränkung ist ebenso wichtig: Es gibt keinen Anspruch auf bestimmte Lebensmittel, Mengen oder ein festes Sortiment. Auch Veranstaltungsort, Startzeit und Ablauf unterscheiden sich je nach Bezirk. Prüft deshalb vor der Anfahrt unbedingt den jeweiligen lokalen Termin und nehmt eigene Taschen oder Behälter mit.

Wer flexibel ist und Lebensmittelverschwendung vermeiden möchte, kann an diesem Tag gleichzeitig Ressourcen schonen und möglicherweise die eigene Haushaltskasse entlasten.

Eure Erfahrungen sind gefragt

Gibt es bei Euch am 26. September eine foodsharing-Aktion? Oder nutzt Ihr bereits Fairteiler, Lebensmittelretter-Läden oder andere Möglichkeiten, um Lebensmittel vor der Verschwendung zu bewahren?

Schreibt uns in die Kommentare, aus welcher Stadt Ihr kommt und welche Erfahrungen Ihr mit geretteten Lebensmitteln gemacht habt.

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 18.09.2026
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