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Tesla Roadster reservierbar: 50.000 € für Performance, 250.000 € für Thrust

Beim neuen Tesla Roadster geht es längst um mehr als einen schnellen Elektro-Sportwagen. Nach der Präsentation in der Nacht zum 16. Oktober 2026 könnt Ihr die Varianten Performance für insgesamt 50.000 € und Thrust für insgesamt 250.000 € reservieren. Wichtig dabei: Diese Beträge sind Reservierungszahlungen und keine bestätigten Fahrzeugpreise. Dazu kommen ungewöhnliche Technikversprechen, ein angekündigter Produktionsstart 2028 und eine dritte Ausführung namens Rocket, die Tesla ausschließlich auf Einladung anbietet.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Performance: 50.000 € Reservierung, aufgeteilt in 5.000 € sofort und 45.000 € innerhalb von zehn Tagen.
  • Thrust: 250.000 € Reservierung, aufgeteilt in 5.000 € sofort und 245.000 € innerhalb von zehn Tagen.
  • Drei Ausführungen: Performance und Thrust mit zwei Sitzen, Rocket als Einsitzer auf Einladung.
  • Technik: aktive Aerodynamik und Multimodus-Saugsystem, je nach Variante zusätzlich Schubtechnik.
  • Zeitplan: Produktionsstart für 2028 angekündigt, endgültiger Kaufpreis bislang nicht veröffentlicht.

Tesla Roadster mit angekündigtem Multimodus-Saugsystem

Das Multimodus-Saugsystem gehört zu den zentralen technischen Neuerungen des Roadster.

Tesla Roadster reservieren: Was Ihr tatsächlich bezahlt

Die wichtigste Zahl beim neuen Roadster steht zunächst nicht im technischen Datenblatt, sondern im Reservierungsprozess. Zwischen den beiden öffentlich reservierbaren Varianten liegen 200.000 € Unterschied bei der Vorauszahlung. Daraus lässt sich allerdings noch kein entsprechender Unterschied beim späteren Kaufpreis ableiten.

Für den Tesla Roadster Performance werden zunächst 5.000 € fällig. Innerhalb von zehn Tagen kommen weitere 45.000 € hinzu. Damit erreicht Ihr die gesamte Reservierungssumme von 50.000 €.

Beim Tesla Roadster Thrust beginnt der Vorgang ebenfalls mit 5.000 €. Anschließend müsst Ihr innerhalb von zehn Tagen weitere 245.000 € einzahlen. Insgesamt bindet Ihr damit 250.000 €, bevor das Fahrzeug überhaupt in Produktion gehen soll.

Ausführung Erste Zahlung Weitere Zahlung innerhalb von zehn Tagen Reservierung insgesamt
Performance 5.000 € 45.000 € 50.000 €
Thrust 5.000 € 245.000 € 250.000 €
Rocket Nur auf Einladung Nicht öffentlich ausgewiesen Nicht öffentlich ausgewiesen

Für Eure Entscheidung ist deshalb entscheidend, Reservierung und Fahrzeugkauf auseinanderzuhalten. Die Aussage „Tesla Roadster ab 50.000 €“ wäre irreführend, weil Ihr für diesen Betrag keinen fertig bepreisten Sportwagen bestellt.

Ein belastbarer Preisvergleich ist entsprechend noch nicht möglich. Ohne endgültigen Kaufpreis, verbindlichen Ausstattungsumfang und vergleichbare Kaufangebote lässt sich weder eine Ersparnis berechnen noch beurteilen, ob der Roadster günstiger als ein anderer elektrischer Supersportwagen angeboten wird.

Welche Bedingungen Ihr vor der Zahlung klären solltet

Bei diesen Summen lohnt sich ein genauer Blick auf die im deutschen Reservierungsprozess angezeigten Vertragsunterlagen. Entscheidend sind insbesondere die Erstattungsbedingungen, der Ablauf einer Stornierung und die Frage, welche Zusagen Tesla zu Preis, Ausstattung und Lieferreihenfolge tatsächlich macht.

Auch die Frist für die zweite Zahlung gehört auf Eure Liste. Wer lediglich die ersten 5.000 € betrachtet, unterschätzt den kurzfristigen Kapitalbedarf erheblich. Bei Thrust steht innerhalb weniger Tage nahezu die gesamte Viertelmillion zur Zahlung an.

Performance, Thrust und Rocket: Worin unterscheiden sich die Varianten?

Tesla teilt den neuen Roadster in drei Ausführungen mit unterschiedlichen Einsatzzwecken ein. Für Euch ist diese Trennung wichtiger als eine einzelne spektakuläre Beschleunigungszahl. Denn nicht jede beworbene Fähigkeit gehört automatisch zur öffentlich reservierbaren Straßenversion.

Roadster Performance: Der Zweisitzer für die Straße

Die Performance-Ausführung wird als straßenorientierte Variante mit zwei Sitzplätzen beschrieben. Zur angekündigten Ausstattung gehören eine aktive Aerodynamik und das Multimodus-Saugsystem.

Damit ist bereits die Einstiegsausführung technisch ungewöhnlich. Der Schwerpunkt liegt auf einem elektrisch angetriebenen Sportwagen, dessen Bodenhaftung nicht ausschließlich über Reifen, Fahrwerk und klassische Luftführung verbessert werden soll.

Wenn Ihr Euch grundsätzlich für einen Roadster interessiert, den Ihr auch abseits einer Rennstrecke fahren möchtet, ist Performance innerhalb dieser Modellaufteilung die naheliegende Variante. Eine Aussage über die spätere deutsche Zulassung sämtlicher Funktionen ist damit allerdings noch nicht verbunden.

Roadster Thrust: Zusätzlicher Schub für die Rennstrecke

Der Roadster Thrust ist stärker auf den Rennstreckeneinsatz ausgerichtet und bietet ebenfalls zwei Sitzplätze. Tesla nennt hierfür eine aktive Performance-Aerodynamik, das Multimodus-Saugsystem und zusätzliche Beschleunigungsbooster.

Damit unterscheidet sich Thrust nicht bloß durch eine andere Ausstattungslinie. Die zusätzliche Schubtechnik ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts und muss bei der Einordnung der angekündigten Fahrleistungen berücksichtigt werden.

Gerade hier solltet Ihr genau hinsehen: Tesla weist darauf hin, dass sich die Funktionen und Spezifikationen seiner Roadster-Seite auf die Thrust-Ausführung beziehen und als optionales Upgrade angeboten werden. Die dort beworbenen Spitzenwerte lassen sich deshalb nicht pauschal auf Performance übertragen.

Roadster Rocket: Einsitzer mit angekündigter Flugfunktion

Die dritte Ausführung heißt Rocket. Sie ist als Einsitzer vorgesehen und wird ausschließlich auf Einladung angeboten. Zusätzlich zur Technik der anderen Varianten nennt Tesla ein Flugbefähigungssystem.

Der Begriff klingt nach Science-Fiction, sagt allein aber noch wenig über die spätere praktische Nutzung aus. Kurzes Abheben, kontrollierte Sprünge und längere Flüge sind unterschiedliche Fähigkeiten. Aus einer Vorführung könnt Ihr deshalb keine beliebige Flugreichweite oder uneingeschränkte Einsatzmöglichkeit ableiten.

Tesla schränkt außerdem ein, dass die Rocket-Version möglicherweise nicht in allen Regionen erhältlich sein wird. Welche Ausführung und welche Funktionen tatsächlich angeboten werden können, hängt ausdrücklich von den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen ab.

Was steckt hinter dem Multimodus-Saugsystem?

Das Multimodus-Saugsystem gehört zu den auffälligsten Neuerungen des Roadster. Vereinfacht erklärt wird Luft unter dem Fahrzeug abgesaugt. Der dadurch entstehende Druckunterschied soll das Auto stärker an die Oberfläche drücken.

Für Euch ist der entscheidende Unterschied zur klassischen Aerodynamik: Ein aktiv erzeugter Unterdruck ist nicht im gleichen Maß auf hohe Fahrgeschwindigkeit angewiesen wie ein gewöhnlicher Flügel. Das macht das Konzept gerade bei niedrigerem Tempo technisch interessant.

Wie gut ein solches System im späteren Betrieb funktioniert, hängt allerdings von mehr als der maximalen Ansaugkraft ab. Auch Bodenabstand, Abdichtung, Untergrund und die Regelung des Systems spielen eine Rolle. Für den praktischen Einsatz wären außerdem Geräuschentwicklung, Energiebedarf und Wartungsaufwand relevant.

Kann der Roadster wirklich an der Decke fahren?

Bei der Vorstellung wurde demonstriert, wie der Roadster mithilfe seines Saugsystems kopfüber an einer dafür vorgesehenen Struktur gehalten beziehungsweise bewegt werden kann. Das ist eine eindrucksvolle Demonstration des technischen Prinzips.

Für Euren späteren Einsatz bedeutet sie jedoch keine pauschale Zusage, dass sich jede Wand oder Garagendecke als Fahrbahn eignet. Eine kontrollierte Vorführung ist kein Nachweis für beliebige Oberflächen und Alltagssituationen.

Die technische Leistung bleibt bemerkenswert. Für die Kaufentscheidung ist aber entscheidender, welchen nachvollziehbaren Vorteil das System auf einer Straße oder Rennstrecke bietet und unter welchen Bedingungen es eingesetzt werden darf.

Beschleunigung unter einer Sekunde: Die Einheit macht den Unterschied

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt die angekündigte Beschleunigung. Für die entsprechend ausgestattete Ausführung steht ein Sprint von 0 auf 60 mph in weniger als einer Sekunde im Raum.

60 Meilen pro Stunde entsprechen rund 96,6 km/h. Ihr könnt das sinnvoll auf etwa 97 km/h runden. Eine Zeit für 0 auf 100 km/h ist damit jedoch nicht automatisch belegt.

Dieser Unterschied ist bei normalen Fahrzeugen oft nur eine kleine Randnotiz. Bei einem Sportwagen, dessen Beschleunigung in Sekundenbruchteilen diskutiert wird, gehört die korrekte Einheit dagegen unbedingt dazu.

Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Herstellerangabe und einem unabhängigen Test. Für einen sauberen Vergleich müssten unter anderem Ausführung, Messverfahren, Reifen, Fahrbahn und die Nutzung der Zusatzsysteme bekannt sein. Bis entsprechende Tests vorliegen, bleiben die Zahlen angekündigte beziehungsweise vom Hersteller demonstrierte Leistungswerte.

Technische Daten: Was angekündigt ist und was noch fehlt

Beim neuen Roadster solltet Ihr aktuelle Angaben konsequent von den Daten früherer Entwürfe trennen. Ältere Reichweitenversprechen, Sitzplatzkonzepte oder Leistungsangaben sind keine verlässliche Grundlage für das nun vorgestellte Fahrzeug.

Merkmal Aktueller Informationsstand
Antrieb Vollelektrisch
Sitzplätze Performance Zwei
Sitzplätze Thrust Zwei
Sitzplätze Rocket Einer
Aerodynamik Aktive Systeme, je nach Ausführung unterschiedlich
Bodenhaftung Multimodus-Saugsystem angekündigt
Zusatzschub Für Thrust und Rocket vorgesehen
Beschleunigung Unter einer Sekunde auf 60 mph für entsprechend ausgestattete Ausführung angekündigt
Höchstgeschwindigkeit Mehr als rund 370 km/h angekündigt
Reichweite Mehr als rund 480 km angekündigt
Produktionsbeginn Für 2028 angekündigt
Endgültiger Fahrzeugpreis Noch nicht veröffentlicht

Die kursierende Leistungsangabe von rund 1.000 kW benötigt ebenfalls eine sorgfältige Einordnung. Außerdem steckt in der häufig übernommenen Umrechnung ein Fehler: 1.000 kW entsprechen ungefähr 1.360 PS. Rund 1.341 sind es bei der Umrechnung in die englische Einheit horsepower, also hp.

Solange eine eindeutige Leistungszuordnung zu den einzelnen Varianten fehlt, wäre eine konkrete PS-Zahl für jede Ausführung zu früh. Gleiches gilt für Akkukapazität, Ladeleistung und Ladezeiten.

Auch ein früher angekündigtes abnehmbares Glasdach sollte nicht ohne Weiteres als verbindlicher Bestandteil jeder neuen Variante behandelt werden. Für Eure Bestellung zählt letztlich der bestätigte Ausstattungsumfang der gewählten Ausführung.

Über 480 Kilometer Reichweite: Noch keine Antwort auf die Alltagstauglichkeit

Die angekündigte Reichweite von mehr als rund 480 Kilometern klingt zunächst nach genügend Spielraum für längere Ausfahrten. Ohne ausgewiesenes Messverfahren ist daraus aber keine verlässliche Aussage für Eure persönliche Nutzung ableitbar.

Insbesondere solltet Ihr die Zahl nicht automatisch als bestätigte WLTP-Reichweite verstehen. Für die Reiseplanung wären zusätzlich Ladegeschwindigkeit, Ladekurve und Verbrauch bei höherem Tempo wichtig.

Bei einem Fahrzeug mit aktiver Aerodynamik, Saugsystem und zusätzlicher Schubtechnik stellt sich außerdem die Frage, unter welchen Betriebsbedingungen die Reichweitenangabe erreicht wird. Eine sparsame Fahrt und wiederholte Beschleunigungsmanöver verlangen dem Fahrzeug unterschiedliche Leistungen ab.

Für die Alltagstauglichkeit zählen daneben ganz praktische Dinge: Wie bequem steigt Ihr ein? Wie viel Gepäck passt hinein? Wie gut kommt das Auto mit Einfahrten, Bodenwellen oder schlechtem Wetter zurecht? Dazu liefert die Premiere noch keine ausreichende Grundlage für ein belastbares Urteil.

Produktion 2028: Ein Zieltermin für die Fertigung

Für den neuen Roadster ist ein Produktionsstart 2028 angekündigt. Das ist für Eure Planung eine wichtige Information, aber noch kein persönlicher Liefertermin.

Zwischen dem Beginn einer Fertigung und der Übergabe eines konkreten Fahrzeugs können weitere Schritte liegen. Dazu gehören die tatsächlich gebaute Variante, der jeweilige Absatzmarkt und der für Euch bestätigte Auslieferungszeitraum.

Wenn Ihr reserviert, solltet Ihr deshalb nicht allein mit der Jahreszahl 2028 kalkulieren. Entscheidend ist, welche verbindlichen Aussagen Tesla später zu Eurer Konfiguration und Lieferung macht.

Fazit: Ein faszinierendes Technikprojekt mit offenen Kaufbedingungen

Der neue Tesla Roadster verbindet ungewöhnliche Aerodynamik mit elektrischer Leistung und zusätzlicher Schubtechnik. Für Euch als Technikfans ist vor allem interessant, wie sich diese Systeme im späteren Serienfahrzeug bewähren und welche Vorteile außerhalb einer spektakulären Präsentation übrig bleiben.

Als klassischer Schnäppchendeal lässt sich die Reservierung derzeit nicht einordnen. Dafür fehlen der endgültige Kaufpreis und ein belastbarer Marktvergleich. Wer tatsächlich reservieren möchte, sollte vor allem die hohe Vorauszahlung gegen den noch offenen Ausstattungs-, Zulassungs- und Lieferumfang abwägen.

Wie bewertet Ihr das Konzept: Ist Performance für Euch die spannendste Variante, oder machen erst Saugsystem und Beschleunigungsbooster den Roadster besonders? Schreibt Eure Meinung gern in die Kommentare – besonders auch dazu, welche Informationen Euch vor einer Reservierung noch fehlen.

Die wichtigsten Roadster-Details zusammengefasst

  • Performance: insgesamt 50.000 € Reservierungszahlung.
  • Thrust: insgesamt 250.000 € Reservierungszahlung.
  • Zahlungsablauf: jeweils 5.000 € sofort, Restbetrag innerhalb von zehn Tagen.
  • Rocket: Einsitzer mit angekündigtem Flugbefähigungssystem, ausschließlich auf Einladung.
  • Leistungsangaben: Ausführung beachten, 60 mph entsprechen rund 97 km/h.
  • Verfügbarkeit: Funktionen unterliegen regionalen gesetzlichen Anforderungen.
  • Zeitplan: Produktionsstart für 2028 angekündigt.
  • Kaufpreis: noch nicht veröffentlicht, keine belegbare Ersparnis.
Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 16.10.2026
Preis-King recherchiert täglich Angebote, Gutscheine und Aktionen. Wir prüfen Preise, Verfügbarkeit und Aktionsbedingungen nach bestem Wissen.
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