Flecken auf dem Teppich, ein muffiger Autositz nach dem Winter oder helle Polster, die nicht mehr richtig frisch aussehen: Solche Stellen fallen oft genau dann auf, wenn Besuch kommt oder der Frühjahrsputz längst überfällig ist. Für solche Fälle könnt Ihr bei dm einen Teppichreiniger kostenlos ausleihen, sofern Ihr das passende Reinigungskonzentrat kauft. Das lohnt sich vor allem, wenn Ihr kein eigenes Gerät kaufen wollt und trotzdem gründlicher reinigen möchtet als mit Schwamm, Tuch und Hausmitteln.
Der Waschsauger eignet sich für Teppiche, Polstermöbel und Autositze. Er sprüht Reinigungslösung in die Fasern und saugt Schmutz, Flüssigkeit und gelöste Rückstände direkt wieder auf. So wird nicht nur oberflächlich gewischt, sondern tief in der Faser gearbeitet.
Teppichreiniger richtig vorbereiten
Bevor Ihr loslegt, räumt die Fläche frei und saugt Teppiche, Polster oder Autositze gründlich ab. Krümel, Haare und loser Staub sollten vorher entfernt werden, damit der Waschsauger besser arbeiten kann. Gerade bei Tierhaaren lohnt sich ein zusätzlicher Durchgang mit Bürste oder Fusselrolle.
Prüft außerdem an einer unauffälligen Stelle, ob der Stoff farbecht ist. Das ist besonders bei älteren Teppichen, empfindlichen Polstern oder bunten Bezügen wichtig. Wenn sich Farbe löst oder der Stoff aufraut, solltet Ihr die Reinigung abbrechen.
Plant auch genug Trockenzeit ein. Teppiche und Polster sind nach der Reinigung feucht und brauchen je nach Material, Raumtemperatur und Belüftung mehrere Stunden zum Trocknen.
Teppichreiniger anwenden: Schritt für Schritt
Füllt zuerst Wasser und Reinigungskonzentrat nach Anleitung ein. Achtet darauf, nicht zu viel Mittel zu verwenden, denn mehr Reiniger bedeutet nicht automatisch bessere Ergebnisse. Zu viel Schaum kann Rückstände hinterlassen und die Fasern schneller wieder schmutzig wirken lassen.
Fahrt langsam über die Fläche und arbeitet Bahn für Bahn. Der Waschsauger sprüht die Flüssigkeit auf und saugt sie wieder ab. Bei stark verschmutzten Stellen könnt Ihr langsamer arbeiten oder die Stelle ein zweites Mal behandeln.
Vermeidet es, Teppiche oder Polster zu durchnässen. Je mehr Feuchtigkeit im Material bleibt, desto länger dauert die Trocknung. Bei Autositzen ist das besonders wichtig, weil Feuchtigkeit in tiefere Schichten ziehen kann.
Teppichreiniger für Polster, Teppiche und Autositze
Auf Teppichen entfernt der Waschsauger vor allem Laufspuren, Alltagsflecken und festsitzenden Schmutz. Besonders in Fluren, Kinderzimmern und Wohnzimmern seht Ihr oft schnell einen Unterschied. Bei sehr alten oder tief eingezogenen Flecken kann es aber sein, dass nicht alles vollständig verschwindet.
Polster sollten nicht zu nass gereinigt werden. Arbeitet hier lieber mit kurzen Bahnen und saugt gründlich nach. Kissen oder abnehmbare Teile stellt Ihr zum Trocknen am besten so auf, dass Luft von mehreren Seiten herankommt.
Im Auto lohnt sich die Reinigung vor allem bei Sitzen, Fußmatten und Stoffflächen. Entfernt vorher lose Gegenstände, saugt Ritzen gründlich aus und lasst Türen oder Fenster nach der Reinigung offen, sofern das Wetter passt.
Teppichreiniger zurückgeben: Darauf solltet Ihr achten
Nach der Nutzung müsst Ihr das Gerät sauber und pünktlich zurückbringen. Leert die Behälter, spült grobe Rückstände aus und kontrolliert Zubehör sowie Schläuche. So vermeidet Ihr Ärger bei der Rückgabe.
Die Kaution bekommt Ihr zurück, wenn das Gerät vollständig, sauber und ohne Schäden abgegeben wird. Plant für die Rückgabe etwas Zeit ein, damit alles im Markt geprüft werden kann.
Bewahrt Reservierungsbestätigung und Belege bis zur Rückgabe auf. Das macht die Abwicklung einfacher, falls es Rückfragen gibt.
Häufige Fehler beim Teppichreiniger vermeiden
Ein häufiger Fehler ist zu schnelles Arbeiten. Wenn Ihr den Waschsauger nur hastig über die Fläche zieht, kann er Schmutz und Feuchtigkeit schlechter aufnehmen. Langsame, gleichmäßige Bahnen bringen bessere Ergebnisse.
Auch zu viel Reinigungsmittel ist problematisch. Rückstände in den Fasern können klebrig wirken und neuen Schmutz schneller anziehen. Haltet Euch deshalb an die Dosierung.
Reinigt außerdem keine empfindlichen Materialien ohne Prüfung. Seide, Leder, sehr alte Teppiche oder feuchtigkeitsempfindliche Stoffe gehören nicht ohne Weiteres unter den Waschsauger.
Für wen lohnt sich das Ausleihen besonders?
Das Ausleihen lohnt sich für Euch, wenn Ihr nur gelegentlich Teppiche, Polster oder Autositze reinigen wollt. Ein eigenes Gerät nimmt Platz weg, kostet Geld und wird im Alltag oft selten genutzt. Für einzelne Reinigungstage ist der Service daher praktisch.
Besonders sinnvoll ist die Aktion nach Umzügen, vor Familienfeiern, nach dem Winter oder wenn Kinder und Haustiere im Haushalt leben. Auch Mietwohnungen lassen sich vor Übergabe noch einmal gründlich auffrischen.
Wer mehrere Räume reinigen möchte, sollte den Tag gut planen. Beginnt mit den wichtigsten Flächen und arbeitet Euch systematisch vor, damit genug Zeit für Reinigung, Trocknung und Rückgabe bleibt.



