Aus PAYBACK MAX wird PLUS: Das ändert sich ab Oktober für Kunden

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Für Besitzer der PAYBACK American Express MAX steht eine wichtige Änderung bevor: Ab dem 13. Oktober 2026 wird aus MAX die neue PAYBACK American Express PLUS. Die Zusatzvereinbarung soll weiterhin 35 Euro pro Jahr kosten, dafür rücken zusätzliche Coupons, Gutscheine und monatliche Punkte-Challenges stärker in den Mittelpunkt.

Besonders interessant für Vielnutzer: Über die Challenges sollen laut PAYBACK bis zu 12.000 Extra°Punkte pro Jahr möglich sein. Das entspricht beim üblichen Gegenwert von einem Cent pro PAYBACK Punkt rechnerisch bis zu 120 Euro Punktewert. Entscheidend ist allerdings, welche Bedingungen Ihr dafür tatsächlich erfüllen müsst.

PAYBACK MAX wird zu PLUS: Was passiert mit Bestandskunden?

Die Umstellung betrifft bestehende Nutzer der PAYBACK American Express MAX. Nach den von PAYBACK veröffentlichten Informationen soll MAX zum 13. Oktober 2026 in PAYBACK American Express PLUS überführt werden.

Für Euch bedeutet das: Ihr müsst nicht selbst eine neue Kreditkarte beantragen, nur um die PLUS-Zusatzleistungen nutzen zu können. PAYBACK informiert bestehende MAX-Kunden über die Umstellung und die damit verbundenen Bedingungen.

Die Jahresgebühr der Zusatzvereinbarung bleibt bei 35 Euro. Damit wird PLUS nicht einfach zu einer kostenlosen Zusatzleistung der PAYBACK American Express, sondern bleibt ein kostenpflichtiges Upgrade.

Das ist eine wichtige Unterscheidung: Die reguläre PAYBACK American Express Kreditkarte selbst ist dauerhaft ohne Jahresgebühr erhältlich. PAYBACK bestätigt aktuell für die Hauptkarte und die erste Zusatzkarte eine Jahresgebühr von 0 Euro. Für Fremdwährungsumsätze und bestimmte andere Nutzungen können allerdings Gebühren anfallen.

Wer sich grundsätzlich für die Karte und laufende Aktionen interessiert, findet bei Preis-King eine eigene Übersicht zu den aktuellen PAYBACK-Angeboten.

Das bietet PAYBACK American Express PLUS

Der entscheidende Unterschied zum bisherigen Modell liegt nicht einfach in einem neuen Namen. Mit PLUS will PAYBACK die Zusatzleistungen stärker auf Extra°Punkte, Coupons und Gutscheine ausrichten.

Zu den angekündigten Vorteilen gehören insbesondere:

  • monatliche Punkte-Challenges
  • bis zu 12.000 Extra°Punkte pro Jahr über diese Challenges
  • zusätzliche beziehungsweise exklusive Coupons
  • Gutscheine und weitere Vorteile für PLUS-Nutzer
  • weiterhin 35 Euro Jahresgebühr für die PLUS-Zusatzvereinbarung

Die regulären Funktionen der PAYBACK American Express solltet Ihr davon getrennt betrachten. Mit der normalen PAYBACK Amex sammelt Ihr derzeit bei Kartenzahlungen 1 PAYBACK Punkt je 3 Euro Umsatz. Tankstellenumsätze sind davon ausgenommen. Bei PAYBACK-Partnern könnt Ihr zusätzlich die dort regulär vergebenen Punkte sammeln.

Genau diese Kombination kann interessant sein: Partnerpunkte, Kartenzahlung und passende Coupons können unterschiedliche Punktequellen darstellen.

Wie stark sich Mehrfach-Coupons auf den tatsächlichen Gegenwert eines Einkaufs auswirken, könnt Ihr mit dem PAYBACK Punkte Rechner von Preis-King selbst ausrechnen. Dort werden Punkte direkt in ihren Euro-Gegenwert umgerechnet.

Übersicht der PAYBACK PLUS Leistungen mit Coupons, Extra-Punkten, Punkte-Challenges und 35 Euro Jahresgebühr

PAYBACK PLUS bietet exklusive Coupons und Gutscheine, zusätzliche Punkte-Challenges mit bis zu 12.000 Extra°Punkten pro Jahr und kostet weiterhin 35 Euro jährlich.

Bis zu 12.000 Extra-Punkte: Was bedeutet das in Euro?

Die Zahl 12.000 Extra°Punkte pro Jahr klingt zunächst abstrakt. In Euro lässt sie sich einfacher einordnen.

Bei der üblichen PAYBACK-Umrechnung gilt:

100 Punkte = 1 Euro
1.000 Punkte = 10 Euro
12.000 Punkte = 120 Euro

Damit steht einer Jahresgebühr von 35 Euro theoretisch ein maximaler zusätzlicher Punktewert von 120 Euro pro Jahr gegenüber.

Die Betonung liegt allerdings auf maximal.

Die Extra-Punkte werden nicht allein deshalb gutgeschrieben, weil Ihr PLUS besitzt. Sie hängen von den jeweiligen monatlichen Umsatz-Challenges und deren Bedingungen ab. Wer die geforderten Kartenumsätze nicht erreicht, schöpft das theoretische Maximum entsprechend nicht aus.

Deshalb solltet Ihr die 12.000 Punkte nicht wie einen garantierten Jahresbonus behandeln.

Wann hätte sich die Jahresgebühr rechnerisch ausgeglichen?

Die 35 Euro Jahresgebühr entsprechen bei einem Gegenwert von einem Cent je Punkt 3.500 PAYBACK Punkten.

Rein mathematisch müsste Euch PLUS daher mindestens 3.500 zusätzliche Punkte beziehungsweise einen vergleichbaren Gegenwert an anderen tatsächlich genutzten Vorteilen bringen, damit allein die Jahresgebühr ausgeglichen wäre.

Das macht die Entscheidung relativ einfach: Nutzt Ihr die Challenges regelmäßig und erreicht Ihr die dafür erforderlichen Umsätze ohnehin, kann das Modell interessant sein. Müsstet Ihr dagegen zusätzliche Einkäufe tätigen, nur um eine Challenge zu erreichen, verliert der Punktebonus schnell seinen Sinn.

Der beste Rabatt bleibt schließlich der Einkauf, den Ihr ohnehin geplant habt.

Die Punkte-Challenges sind der entscheidende Faktor

Mit den Challenges übernimmt PLUS ein Prinzip, das viele von personalisierten Bonusaktionen kennen: Ein zusätzlicher Vorteil wird erst dann freigeschaltet, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist.

Hier solltet Ihr genau auf die jeweiligen Umsatzschwellen, Aktionszeiträume und Teilnahmebedingungen achten. Besonders bei monatlichen Challenges kann sich der tatsächliche Nutzen von Nutzer zu Nutzer deutlich unterscheiden.

Auf der ursprünglichen PAYBACK-Informationsseite zur Umstellung fiel bei unserer Prüfung zudem eine Unstimmigkeit bei einer genannten Challenge-Schwelle auf: An unterschiedlichen Stellen wurden 3.400 Euro beziehungsweise 3.500 Euro genannt. Solange PAYBACK diese Angabe nicht eindeutig vereinheitlicht, solltet Ihr für die konkrete Teilnahme immer die aktuell bei Euch angezeigten Bedingungen als maßgeblich betrachten.

Diese Abweichung ändert nichts am angekündigten Grundprinzip von PLUS, ist aber gerade bei einer kostenpflichtigen Zusatzvereinbarung ein Detail, das Ihr vor einer gezielten Umsatzplanung prüfen solltet.

Coupons werden mit PLUS noch wichtiger

Neben den Challenges spielen Coupons und individuelle Aktionen eine größere Rolle. Das passt zur generellen Entwicklung bei PAYBACK: Viele zusätzliche Punkte gibt es inzwischen nicht automatisch, sondern über aktivierte oder personalisierte Aktionen.

Wie stark solche Aktionen ausfallen können, zeigte beispielsweise der PAYBACK Coupon-Kalender 2026. Während dieser Aktion erschienen täglich neue Coupons in der App. Die konkrete Auswahl konnte sich je nach Konto unterscheiden.

Wer regelmäßig bei PAYBACK-Partnern einkauft, sollte deshalb unabhängig von PLUS vor dem Bezahlen einen Blick in die App werfen.

Bei dm lohnt sich zusätzlich der Preis-King-Ratgeber zum Punktesammeln und Sparen mit PAYBACK bei dm. Dort seht Ihr unter anderem, wie Basis-Punkte, Coupons und Kartenzahlung zusammenspielen können.

Noch mehr Meldungen rund um neue Partner, Funktionen und Änderungen des Bonusprogramms sammelt Preis-King in der PAYBACK-News-Übersicht.

Auch das PAYBACK-Partnernetz verändert sich

Die Umstellung auf PLUS findet in einer Phase statt, in der PAYBACK sein Angebot an mehreren Stellen weiterentwickelt.

So wurde beispielsweise angekündigt, dass expert ab Herbst 2026 neuer PAYBACK-Partner werden soll. Punkte sollen sowohl im Onlineshop als auch bei teilnehmenden Fachgeschäften und Fachmärkten gesammelt werden können. Mehr dazu findet Ihr im Preis-King-Beitrag zum PAYBACK-Start bei expert im Herbst 2026.

Für Karteninhaber kann ein wachsendes Partnernetz besonders interessant sein, weil bei PAYBACK-Partnern reguläre Partnerpunkte und die Punkte für eine qualifizierende Kartenzahlung zusammenkommen können.

PLUS ist nicht dasselbe wie die kostenlose PAYBACK American Express

Hier besteht Verwechslungsgefahr.

Die klassische PAYBACK American Express wird aktuell mit 0 Euro Jahresgebühr angeboten. Sie sammelt bei qualifizierenden Kartenzahlungen einen Punkt je 3 Euro Umsatz und bietet unter bestimmten Voraussetzungen Schutz vor Punkteverfall.

PAYBACK American Express PLUS ist dagegen die kostenpflichtige Zusatzvereinbarung mit zusätzlichen Vorteilen.

Ihr solltet die Frage deshalb nicht als „kostenlose oder kostenpflichtige Kreditkarte?“ betrachten. Vielmehr geht es darum, ob Euch die zusätzlichen PLUS-Leistungen 35 Euro pro Jahr wert sind.

Für wen kann sich PAYBACK American Express PLUS lohnen?

Am interessantesten dürfte PLUS für Euch sein, wenn Ihr Eure PAYBACK American Express ohnehin regelmäßig für größere Teile Eurer Alltagsausgaben verwendet.

Wer ausreichend Kartenumsatz erreicht, die monatlichen Challenges aktiv verfolgt und die zusätzlichen Coupons tatsächlich nutzt, hat eine realistische Chance, einen Gegenwert oberhalb der Jahresgebühr zu erzielen.

Weniger überzeugend ist das Modell für Gelegenheitsnutzer. Wenn Eure PAYBACK American Express nur gelegentlich zum Einsatz kommt, Ihr Challenges häufig verpasst oder Euch nicht regelmäßig mit Coupons beschäftigen möchtet, sollte die kostenlose Standardvariante genauer geprüft werden.

Auch wichtig: Für die normale PAYBACK American Express fallen zwar keine Jahresgebühren an, kostenfrei ist damit aber nicht automatisch jede Nutzung. PAYBACK nennt beispielsweise derzeit 2 Prozent Entgelt bei Fremdwährungsumsätzen. Bargeldabhebungen können ebenfalls kostenpflichtig sein.

Für Reisen außerhalb des Euroraums solltet Ihr die Gebühren daher unabhängig vom Punktesammeln berücksichtigen.

Was MAX-Kunden jetzt prüfen sollten

Wenn Ihr aktuell MAX nutzt, müsst Ihr nicht allein wegen des neuen Namens reagieren. Entscheidend sind die Bedingungen der Umstellung und die Frage, ob Ihr die neuen Vorteile tatsächlich nutzen könnt.

Schaut Euch insbesondere Eure bisherigen Kartenumsätze an. Vergleicht diese mit den Schwellen der angebotenen Challenges und rechnet aus, wie viele zusätzliche Punkte Ihr realistisch im Jahr erreichen würdet.

Den Gegenwert könnt Ihr anschließend mit dem PAYBACK Punkte Rechner in Euro umrechnen.

Damit bekommt Ihr eine wesentlich realistischere Antwort als mit der Werbeaussage „bis zu 12.000 Punkte“.

Fazit: Mehr Punkte sind möglich – aber PLUS muss zu Eurem Zahlungsverhalten passen

Die Umstellung von PAYBACK MAX auf PAYBACK American Express PLUS zum 13. Oktober 2026 bringt mehr als nur einen neuen Namen. Im Mittelpunkt stehen monatliche Punkte-Challenges, zusätzliche Coupons und Gutscheine sowie die Möglichkeit, über die Challenges bis zu 12.000 Extra°Punkte pro Jahr zu sammeln.

Interessant ist das Verhältnis von möglichem Nutzen und Kosten: Einer Jahresgebühr von 35 Euro steht theoretisch ein maximaler Punktewert von 120 Euro gegenüber.

Diesen Maximalwert solltet Ihr allerdings nicht als garantierte Ersparnis einplanen. Entscheidend ist, welche Umsatzschwellen gelten und wie viele Challenges Ihr mit Eurem normalen Zahlungsverhalten tatsächlich erreicht.

Für aktive PAYBACK-Amex-Nutzer kann PLUS deshalb interessant sein. Wer dagegen nur gelegentlich mit der Karte bezahlt oder für die Challenges zusätzliche Ausgaben tätigen müsste, sollte genau rechnen. Die reguläre PAYBACK American Express bleibt davon zu unterscheiden und wird aktuell weiterhin ohne Jahresgebühr angeboten.

Quelle: Payback

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 11.08.2026
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