Netflix hat seine Preise in Deutschland erhöht. Für das günstigste Abo mit Werbung werden inzwischen 6,99 Euro im Monat fällig. Wer einen passenden Vodafone-Vertrag besitzt, sollte vor einer direkten Netflix-Buchung allerdings genau hinschauen: Vodafone listet seine Netflix-Tarife aktuell weiterhin ab 2,99 Euro pro Monat.
Damit beträgt der Preisunterschied derzeit nicht nur zwei, sondern rechnerisch sogar 4 Euro im Monat. Auf ein Jahr hochgerechnet sind das 48 Euro Ersparnis – sofern Vodafone die aktuell ausgewiesenen Preise bei der Buchung weiterhin bestätigt.
Stand der Angaben: 15. September 2026.
Netflix ist seit September deutlich teurer
Netflix verlangt in Deutschland aktuell 6,99 Euro für Standard mit Werbung, 15,99 Euro für Standard ohne Werbung und 21,99 Euro für Premium. Alle drei Tarife wurden damit gegenüber den bisherigen Preisen um jeweils 2 Euro monatlich angehoben.
Die aktuellen Originalpreise könnt Ihr direkt bei Netflix Deutschland prüfen.
Wie sich die Preiserhöhung auf die verschiedenen Tarife und die Jahreskosten auswirkt, haben wir bereits ausführlich in unserem Preis-King-Ratgeber zu den Netflix-Preisen 2026 aufgeschlüsselt.
Interessant ist dabei auch der historische Vergleich: Vor der aktuellen Erhöhung lagen die Preise bei 4,99 Euro, 13,99 Euro und 19,99 Euro. Netflix hatte seine Preise in Deutschland zuvor zuletzt im April 2024 angehoben.
Bei Vodafone stehen weiterhin die alten Angebotspreise
Genau an dieser Stelle wird es für Vodafone-Kunden interessant.
Auf der aktuell erreichbaren Vodafone-Seite zum Streaming-Vorteil werden weiterhin folgende Preise ausgewiesen:
| Netflix-Abo | Direkt bei Netflix | Aktuell bei Vodafone | Differenz pro Monat | Differenz pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Standard mit Werbung | 6,99 € | 2,99 € | 4,00 € | 48,00 € |
| Standard | 15,99 € | 11,99 € | 4,00 € | 48,00 € |
| Premium | 21,99 € | 17,99 € | 4,00 € | 48,00 € |
Vodafone selbst bewirbt den Tarif weiterhin als 2-Euro-Streaming-Vorteil. Gleichzeitig nennt die Buchungsseite jedoch noch die früheren Netflix-Preise von 4,99 Euro, 13,99 Euro und 19,99 Euro als Referenz. Die tatsächlich dargestellten Endpreise liegen weiterhin bei 2,99 Euro, 11,99 Euro und 17,99 Euro.
Die Konditionen findet Ihr auf der offiziellen Vodafone-Seite zum Netflix-Streaming-Vorteil.
Das ist wichtig: Vodafone verspricht derzeit offiziell weiterhin einen Vorteil von 2 Euro, nicht einen dauerhaft garantierten Rabatt von 4 Euro gegenüber den inzwischen erhöhten Netflix-Preisen. Der zusätzliche Abstand entsteht momentan dadurch, dass die auf der Vodafone-Seite ausgewiesenen Endpreise noch nicht mit der Netflix-Preiserhöhung mitgezogen sind.
Wer buchen möchte, sollte deshalb unbedingt kontrollieren, welcher Endpreis im Bestellprozess tatsächlich angezeigt wird.

So groß ist der Unterschied bei den Jahreskosten
Gerade über zwölf Monate summiert sich der aktuelle Preisabstand.
Für Netflix Standard mit Werbung zahlt Ihr bei direkter Buchung momentan 83,88 Euro pro Jahr. Bei einem monatlichen Vodafone-Preis von 2,99 Euro wären es lediglich 35,88 Euro.
Beim normalen Standard-Abo stehen rechnerisch 191,88 Euro pro Jahr bei Netflix 143,88 Euro bei Vodafone gegenüber.
Beim Premium-Abo liegt der Jahrespreis bei direkter Netflix-Buchung inzwischen bei 263,88 Euro. Der derzeit von Vodafone ausgewiesene Preis von 17,99 Euro entspricht 215,88 Euro pro Jahr.
Bei allen drei Varianten ergibt sich damit aktuell eine Differenz von 48 Euro innerhalb von zwölf Monaten.
Wer generell nach günstigeren Streaming-Abos sucht, findet in unserer laufend aktualisierten Übersicht weitere Streaming-Dienste-Angebote bei Preis-King.
Wer kann Netflix über Vodafone günstiger buchen?
Der Streaming-Vorteil richtet sich laut Vodafone an Privatkunden mit einem aktuellen Vodafone-Internet-, TV- oder Mobilfunktarif. Prepaid-Kunden sind ausgeschlossen.
Ihr müsst also nicht zwingend einen TV-Vertrag bei Vodafone besitzen. Auch ein geeigneter Mobilfunk- oder Internetvertrag reicht aus.
Wenn Ihr ohnehin über einen Wechsel oder neuen Vertrag nachdenkt, könnt Ihr bei Preis-King sowohl aktuelle Mobilfunk-Angebote als auch die Übersicht der DSL- und Kabelverträge prüfen.
Weitere laufende Vertrags- und Tarifaktionen sammeln wir außerdem im Bereich Dienstleistungen und Verträge.
Auch ein bestehendes Netflix-Konto lässt sich verbinden
Ihr müsst für den Vodafone-Vorteil nicht zwingend ein komplett neues Netflix-Konto anlegen.
Vodafone erklärt ausdrücklich, dass sich auch ein bereits bestehender Netflix-Account verbinden lässt. Eure bisherigen Profile und Empfehlungen bleiben dabei erhalten. Nach der Buchung verschickt Vodafone einen persönlichen Aktivierungslink. Anschließend könnt Ihr Euch bei Netflix mit Eurem vorhandenen Konto anmelden.
Wurde das Netflix-Abo bisher über einen anderen Anbieter abgerechnet, wird die Abrechnung entsprechend umgestellt. Die monatlichen Netflix-Kosten laufen anschließend über die Vodafone-Rechnung.
Das macht die Option vor allem für bestehende Netflix-Nutzer interessant, die ohnehin einen berechtigten Vodafone-Vertrag besitzen.
Achtung: Das Basis-Abo bindet Euch für zwölf Monate
Der günstige Preis hat allerdings einen wichtigen Haken: Das Vodafone-Basis-Abo Netflix Standard mit Werbung besitzt eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Ende der Mindestlaufzeit. Erfolgt keine Kündigung, läuft der Vertrag anschließend auf unbestimmte Zeit weiter und kann mit einer Frist von einem Monat beendet werden.
Das unterscheidet sich von einer direkten Netflix-Mitgliedschaft, bei der Netflix selbst mit jederzeitiger Kündbarkeit wirbt.
Wer maximale Flexibilität möchte oder Netflix nur für wenige Monate im Jahr nutzt, sollte diesen Punkt unbedingt in die Rechnung einbeziehen.
Standard und Premium werden als Upgrade gebucht
Bei Vodafone bildet Standard mit Werbung für 2,99 Euro die Basis.
Für Netflix Standard ohne Werbung kommt aktuell eine Option für 9 Euro im Monat hinzu. Daraus ergibt sich ein Gesamtpreis von 11,99 Euro.
Für Netflix Premium kostet das Upgrade laut Vodafone 15 Euro im Monat, sodass Ihr insgesamt auf 17,99 Euro kommt. Die beiden Upgrade-Optionen haben jeweils eine Kündigungsfrist von einem Monat.
Damit könnt Ihr innerhalb des Vodafone-Modells zwischen den höherwertigen Varianten wechseln, während das Basis-Abo selbst an die zwölfmonatige Mindestlaufzeit gebunden ist.
Was passiert, wenn Ihr Euren Vodafone-Vertrag kündigt?
Auch dieser Punkt ist wichtig.
Wenn Ihr keinen berechtigten Vodafone-Internet-, TV- oder Mobilfunkvertrag mehr besitzt, entfällt der Streaming-Vorteil. Das Netflix-Abo selbst bleibt laut Vodafone bestehen und wird anschließend zum regulären Preis weiterberechnet.
Das bedeutet: Ihr solltet Netflix nicht isoliert betrachten, sondern immer zusammen mit den Kosten und der Laufzeit Eures eigentlichen Vodafone-Vertrags.
Ein teurer Mobilfunk- oder Internetvertrag lohnt sich natürlich nicht allein deshalb, weil Netflix einige Euro günstiger ist. Für bereits bestehende Vodafone-Kunden sieht die Rechnung dagegen deutlich interessanter aus, weil kein zusätzlicher Hauptvertrag abgeschlossen werden muss.
Für wen lohnt sich der Vodafone-Netflix-Vorteil?
Besonders interessant ist das Angebot derzeit für Euch, wenn Ihr bereits Vodafone-Kunden seid, Netflix ohnehin dauerhaft nutzen möchtet und mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten leben könnt.
Beim derzeit ausgewiesenen Preis von 2,99 Euro kostet das werbefinanzierte Netflix-Abo über Vodafone rechnerisch weniger als die Hälfte des aktuellen Netflix-Direktpreises von 6,99 Euro.
Auch Standard und Premium liegen derzeit jeweils 4 Euro unter den aktuellen Direktpreisen.
Weniger passend ist das Modell dagegen für Euch, wenn Ihr Netflix regelmäßig pausiert, nur einzelne Serien für wenige Monate schauen möchtet oder Euren Vodafone-Vertrag in absehbarer Zeit beenden wollt.
Wer regelmäßig Preise unterschiedlicher Streaming-Dienste vergleichen möchte, findet zusätzlich aktuelle Meldungen und Einordnungen in unserem Preis-King-Ratgeberbereich für Streaming-Dienste.
Warum Ihr den Preis vor Abschluss noch einmal prüfen solltet
Die derzeitige Situation ist ungewöhnlich.
Netflix hat seine deutschen Preise bereits auf 6,99 Euro, 15,99 Euro und 21,99 Euro erhöht. Vodafone zeigt dagegen weiterhin 2,99 Euro, 11,99 Euro und 17,99 Euro und verwendet auf seiner Seite noch die früheren Netflix-Preise als Vergleichsbasis.
Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass Vodafone seine Preise oder die Darstellung später anpasst.
Entscheidend ist für Euch der Preis, der bei der konkreten Bestellung und in den Vertragsunterlagen bestätigt wird. Prüft diesen Wert deshalb vor dem Abschluss noch einmal und speichert Euch bei Bedarf die Buchungsbestätigung.
Fazit: Für bestehende Vodafone-Kunden ist der Preis aktuell besonders interessant
Nach der Netflix-Preiserhöhung ist der Vodafone-Streaming-Vorteil derzeit deutlich attraktiver geworden. Während Netflix direkt inzwischen 6,99 Euro bis 21,99 Euro monatlich verlangt, listet Vodafone weiterhin Preise von 2,99 Euro bis 17,99 Euro.
Damit liegt der aktuelle Preisabstand bei allen drei Abo-Stufen rechnerisch bei 4 Euro im Monat beziehungsweise 48 Euro im Jahr.
Der wichtigste Nachteil ist die zwölfmonatige Mindestlaufzeit des Basis-Abos. Außerdem weist Vodafone selbst weiterhin lediglich einen 2-Euro-Streaming-Vorteil aus und verwendet noch die alten Netflix-Preise als Referenz. Eine spätere Anpassung der Konditionen lässt sich deshalb nicht ausschließen.
Wenn Ihr bereits einen berechtigten Vodafone-Vertrag habt und Netflix ohnehin dauerhaft nutzt, lohnt es sich aktuell aber in jedem Fall, den Vodafone-Preis mit einer direkten Netflix-Buchung zu vergleichen.
Wie sieht es bei Euch aus? Wird Euch Netflix bei Vodafone ebenfalls noch für 2,99 Euro beziehungsweise zu den alten Preisen angeboten? Schreibt uns Eure Erfahrungen und den bei Euch angezeigten Preis gerne in die Kommentare.

Christian Schröder
Gründer & Redakteur
Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.
Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.
Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.
Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

