7.143 Schritte am Tag können 15 Euro bringen: So belohnen Krankenkassen Eure Bewegung

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Eure Smartwatch zählt jeden Tag Tausende Schritte – doch bei einigen Krankenkassen können genau diese Daten mehr wert sein als nur eine Statistik auf dem Display. Barmer, Techniker Krankenkasse, DAK und verschiedene AOKs belohnen Bewegung über ihre Bonusprogramme mit Geld, Bonuspunkten oder Zuschüssen.

Besonders interessant ist aktuell die Schritte-Challenge der Barmer (Link zu Barmar Bouns): Wer vier Wochen hintereinander mindestens 50.000 Schritte pro Woche erreicht, bekommt dafür 150 Bonuspunkte. Bei einer normalen Auszahlung entsprechen diese 15 Euro. Rechnerisch sind 50.000 Schritte pro Woche rund 7.143 Schritte pro Tag – allerdings zählt bei der Barmer ausdrücklich das Wochenziel und nicht ein festes Tagesminimum.

Wer ohnehin eine Smartwatch oder einen Fitnesstracker trägt, kann sich deshalb ein paar Minuten Zeit nehmen und prüfen, was die eigene Krankenkasse für die bereits gesammelten Bewegungsdaten anbietet.

7.143 Schritte sind kein tägliches Pflichtziel

Die Zahl klingt zunächst ungewöhnlich: 7.143 Schritte am Tag.

Sie ergibt sich schlicht aus dem Wochenziel der Barmer:

50.000 Schritte ÷ 7 Tage = rund 7.143 Schritte pro Tag.

Entscheidend ist aber: Ihr müsst nicht zwingend jeden einzelnen Tag genau diese Zahl erreichen. Die offizielle Bedingung lautet, vier aufeinanderfolgende Wochen jeweils mindestens 50.000 Schritte zu sammeln. Die Barmer führt die Aktion derzeit unter anderem als Komoot-Schritte-Challenge.

Damit ist beispielsweise auch eine Woche denkbar, in der Ihr unter der Woche weniger lauft und am Wochenende längere Spaziergänge oder Wanderungen macht – solange am Ende das geforderte Wochenziel erreicht wird.

Wer dafür noch das passende Wearable sucht, findet bei Preis-King laufend eine Übersicht zu aktuellen Smartwatch-Angeboten und Fitness-Wearables.

So werden aus 50.000 Schritten 15 Euro

Für die erfolgreiche Barmer-Schritte-Challenge werden 150 Bonuspunkte gutgeschrieben. Bei der regulären Geldprämie gilt derzeit:

100 Punkte = 10 Euro.

150 Punkte entsprechen somit 15 Euro Auszahlung. Insgesamt können Versicherte laut Barmer mit dem regulären Bonusprogramm bis zu 100 Euro pro Jahr als Geldprämie erhalten.

Interessanter wird es, wenn Ihr das Geld nicht einfach auszahlen lasst.

Bis zu 30 Euro statt 15 Euro möglich

Die Barmer bietet zusätzlich eine sogenannte Top-Geldprämie. Damit können Bonuspunkte für selbst bezahlte Gesundheitsleistungen eingesetzt werden. Hier haben 100 Punkte einen Wert von 20 Euro.

Aus den 150 Punkten der Schritte-Challenge können dadurch rechnerisch bis zu 30 Euro Zuschuss werden, sofern die Bedingungen für die Top-Geldprämie erfüllt sind und entsprechende Kosten nachgewiesen werden. Zu den von der Barmer genannten Einsatzmöglichkeiten gehören unter anderem Fitnesstracker und Sportausrüstung.

Wer regelmäßig Sport treibt, findet ergänzend in der Fitness-Kategorie von Preis-King aktuelle Angebote rund um Training, Sport und Fitnessausrüstung.

Braucht Ihr dafür unbedingt eine Smartwatch?

Nicht zwingend.

Eine Smartwatch ist praktisch, weil sie Eure Bewegung automatisch aufzeichnet und Ihr Eure Schrittzahl jederzeit sehen könnt. Für einzelne Bonusprogramme können aber auch ein Smartphone, eine kompatible Fitness-App oder ein anderer Fitnesstracker genügen.

Bei der Barmer erfolgt die Challenge über eine qualitätsgesicherte Gesundheitsanwendung. Für die aktuelle Komoot-Challenge nennt die Krankenkasse als Ablauf unter anderem das Erreichen des Schrittziels und anschließend den Upload eines Screenshots als Nachweis.

Welche Geräte und Datenquellen akzeptiert werden, hängt jedoch vom jeweiligen Bonusprogramm ab.

Wer stärker ins Fitness-Tracking einsteigen möchte, findet auf Preis-King beispielsweise auch einen ausführlichen Ratgeber zum Whoop-Fitness-Tracker und dessen Trainings- und Erholungsdaten.

Auch die Techniker Krankenkasse belohnt Schritte

Die Barmer ist längst nicht die einzige Krankenkasse, die Bewegung in ein Bonusprogramm integriert.

Bei der Techniker Krankenkasse (TK) gibt es die sogenannte TK-Fit-Challenge.

Das Ziel lautet aktuell: In zehn von zwölf Wochen müsst Ihr wöchentlich entweder

  • 60.000 Schritte zurücklegen,
  • 40 Kilometer Rad fahren
  • oder beide Aktivitäten miteinander kombinieren.

Wer die Challenge sowie die dazugehörigen Fitness-Lektionen erfolgreich absolviert, erhält 1.000 Bonuspunkte. Die Challenge kann mit Bonuspunkten bis zu zweimal pro Teilnahmejahr berücksichtigt werden.

Das entspricht durchschnittlich rund 8.571 Schritten pro Tag, wenn Ihr das Ziel ausschließlich über Schritte erreichen möchtet.

Im TK-Bonusprogramm können Aktivitäten als Geldbonus ausgezahlt oder als sogenannte TK-Gesundheitsdividende genutzt werden. Nach aktuellem Stand nennt die TK 10 Euro pro Aktivität beziehungsweise 20 Euro als Gesundheitsdividende und insgesamt bis zu 200 Euro Geldbonus beziehungsweise bis zu 400 Euro Gesundheitsdividende pro Teilnahmejahr.

Die Gesundheitsdividende lässt sich unter anderem für einen neuen Fitnesstracker einsetzen.

DAK: Sieben Tage mit 10.000 Schritten bringen Bonuspunkte

Bei der DAK-Gesundheit funktioniert das System noch einmal anders.

Zum DAK AktivBonus gehört derzeit eine 10.000-Schritte-Challenge. Dafür müsst Ihr sieben Tage hintereinander täglich 10.000 Schritte erreichen.

Für eine erfolgreiche Challenge gibt es 10 Bonuspunkte. Die Aktion kann laut DAK höchstens zweimal pro Kalenderjahr für Bonuspunkte berücksichtigt werden. Der Nachweis erfolgt über die DAK-App beziehungsweise „Meine DAK“ mit einem Screenshot aus einer eigenen Fitness- oder Schrittzähler-App.

Ein DAK-Bonuspunkt entspricht bei einer direkten Auszahlung einem Euro. Damit sind die zehn Punkte aus der Challenge 10 Euro wert.

Nutzt Ihr Eure Punkte dagegen für bestimmte Gesundheitsleistungen, steigt der Gegenwert. Für Fitnesstracker verdoppelt die DAK den Wert sogar auf 2 Euro pro Bonuspunkt. Der Zuschuss für Gesundheitsleistungen ist auf maximal 500 Euro pro Jahr begrenzt.

Wer sich generell für solche Gesundheitsprodukte interessiert, kann auch in den Gesundheits-Angeboten auf Preis-King nach aktuellen Sparmöglichkeiten schauen.

Bei der AOK hängt der Bonus von Eurer regionalen AOK ab

Bei der AOK müsst Ihr genauer hinschauen, denn es gibt nicht ein deutschlandweit identisches Bonusprogramm. Die Regeln und Prämien unterscheiden sich zwischen den regionalen AOKs.

Ein konkretes Beispiel liefert die AOK PLUS.

Dort können Versicherte laut aktueller Übersicht durch Fitnesstracking bis zu 90 Euro Geldprämie erhalten. Wird das Bonusguthaben für bestimmte sogenannte PLUS-Leistungen eingesetzt, kann sich der Wert auf bis zu 180 Euro erhöhen.

Die AOK PLUS nennt darüber hinaus unter anderem:

  • bis zu 90 Euro für Fitnesstracking als Geldprämie,
  • 10 Euro für die Mitgliedschaft in einem Sportverein,
  • 10 Euro für den Kauf eines Fitnesstrackers.

Mit einer Verwendung als PLUS-Leistung können sich bestimmte Bonusbeträge verdoppeln.

Bei der AOK Bayern wiederum gelten andere Werte. Dort kann Fitnesstracking derzeit bis zu 15-mal pro Monat berücksichtigt werden; pro anerkannter Einheit werden 50 Punkte beziehungsweise 0,50 Euro genannt.

Ihr solltet deshalb immer das Bonusprogramm Eurer konkreten regionalen AOK prüfen.

Die Unterschiede sind größer, als es zunächst aussieht

Ein direkter Vergleich zeigt, warum Ihr nicht allein auf eine Zahl wie „7.143 Schritte = 15 Euro“ schauen solltet.

Krankenkasse Beispiel für Schritt-Bonus Voraussetzung Beispiel-Prämie
Barmer Schritte-Challenge 4 Wochen jeweils 50.000 Schritte 150 Punkte = 15 Euro reguläre Geldprämie
TK TK-Fit in 10 von 12 Wochen je 60.000 Schritte oder alternativ Radfahren/Kombination 1.000 Bonuspunkte
DAK 10.000-Schritte-Challenge 7 Tage hintereinander 10.000 Schritte 10 Punkte = 10 Euro
AOK regional unterschiedlich abhängig von der jeweiligen AOK stark unterschiedlich

Die Programme verfolgen also dieselbe Grundidee, unterscheiden sich aber deutlich bei Schrittzielen, Zeiträumen, Nachweisen und Prämien.

Ein wichtiger Punkt: Nicht jede Smartwatch wird automatisch zum Geldverdiener

Dass Eure Uhr täglich Schritte zählt, bedeutet nicht automatisch, dass Euch dafür Geld überwiesen wird.

In der Regel müsst Ihr zunächst:

  1. am Bonusprogramm Eurer Krankenkasse teilnehmen,
  2. eine entsprechende Challenge aktivieren,
  3. die vorgegebenen Bewegungsziele erreichen,
  4. die Aktivitäten auf die verlangte Weise dokumentieren,
  5. die Bonuspunkte anschließend einlösen.

Bei manchen Kassen müssen Fitness-Apps miteinander verbunden werden, bei anderen reichen Screenshots oder andere Nachweise.

Deshalb lohnt es sich, vor Beginn einer Challenge die aktuellen Bedingungen in der Krankenkassen-App zu prüfen.

Weitere Verbrauchertipps und aktuelle Meldungen rund um Sparmöglichkeiten findet Ihr außerdem im Preis-King Ratgeber.

Für wen lohnt sich das besonders?

Am interessantesten sind die Programme für Euch, wenn Ihr ohnehin regelmäßig zu Fuß unterwegs seid.

Wer täglich mit dem Hund spazieren geht, zu Fuß zur Arbeit läuft, längere Einkaufswege zurücklegt oder am Wochenende wandert, erreicht manche der geforderten Ziele möglicherweise schon ohne zusätzliches Training.

Eine Smartwatch oder ein Fitnessarmband kann dabei helfen, diese Bewegung zuverlässig zu dokumentieren.

Falls Ihr ohnehin über ein Wearable mit eigenständiger Mobilfunkverbindung nachdenkt, findet Ihr bei Preis-King zusätzlich eine Übersicht zu Smartwatches in Verbindung mit Mobilfunktarifen.

Ihr solltet eine Smartwatch allerdings nicht allein wegen eines Krankenkassenbonus kaufen. Ein neues Gerät kann deutlich mehr kosten, als Ihr allein mit einer einzelnen Challenge zurückbekommt.

Interessanter ist die Rechnung, wenn Ihr das Wearable sowieso nutzen möchtet und zusätzlich Bonuspunkte sammelt.

Achtet auf Änderungen bei den Bonusprogrammen

Bonusprogramme von Krankenkassen sind keine dauerhaft unveränderlichen Angebote. Voraussetzungen, Punktwerte, Höchstbeträge und akzeptierte Nachweise können angepasst werden.

Die in diesem Beitrag genannten Angaben entsprechen dem Stand vom 20. August 2026 und wurden anhand der aktuell veröffentlichten Informationen von Barmer, Techniker Krankenkasse, DAK und AOK geprüft.

Bevor Ihr eine Challenge startet oder extra Geld für einen Fitnesstracker ausgebt, solltet Ihr deshalb die aktuellen Teilnahmebedingungen Eurer Krankenkasse noch einmal kontrollieren.

Fazit: Eure täglichen Schritte können tatsächlich Geld wert sein

Ja, mit Schritten lässt sich bei mehreren gesetzlichen Krankenkassen tatsächlich ein Bonus erzielen. Besonders anschaulich ist das aktuelle Barmer-Modell: Vier Wochen mit jeweils 50.000 Schritten bringen 150 Punkte und damit regulär 15 Euro Geldprämie. Rechnerisch entsprechen 50.000 Schritte rund 7.143 Schritten pro Tag.

Die eigentliche Chance liegt aber darin, das Bonusprogramm Eurer Krankenkasse langfristig zu nutzen. Neben Schritten werden häufig auch Sport, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Fitnessstudio-Mitgliedschaften oder Gesundheitskurse belohnt.

Der Nachteil: Die Regeln unterscheiden sich erheblich, und ohne vorherige Anmeldung, korrekten Nachweis und Einhaltung der jeweiligen Bedingungen gibt es keine Prämie.

Wer ohnehin eine Smartwatch trägt und regelmäßig unterwegs ist, sollte deshalb einen Blick in die Krankenkassen-App werfen. Möglicherweise sammelt Ihr die erforderlichen Schritte bereits – nur die Bonuspunkte noch nicht.

Nutzt Ihr bereits ein Bonusprogramm Eurer Krankenkasse und habt Euch Schritte, Sport oder andere Gesundheitsaktivitäten auszahlen lassen? Schreibt uns in die Kommentare, bei welcher Krankenkasse Ihr seid und wie gut die Abrechnung bei Euch funktioniert hat.

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 20.08.2026
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