PAYBACK-Punkte verfallen am 30. September 2026: Was Ihr jetzt prüfen solltet

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Wer schon länger PAYBACK-Punkte sammelt, sollte in den kommenden Wochen einen Blick ins Punktekonto werfen. Am 30. September 2026 steht der nächste reguläre Punkteverfall an – und ältere Punkte können dann endgültig vom Konto verschwinden.

Neu ist dabei nicht die grundsätzliche Verfallsregel. Entscheidend ist vielmehr, dass der jährliche Stichtag jetzt wieder unmittelbar bevorsteht. Welche und wie viele Punkte bei Euch konkret betroffen sind, könnt Ihr direkt im PAYBACK-Konto beziehungsweise in der App überprüfen.

Wann verfallen PAYBACK-Punkte?

Die Regel ist klar definiert: PAYBACK-Punkte sind mindestens 36 Monate ab ihrer Registrierung beziehungsweise Gutschrift gültig. Ein regulärer Verfall erfolgt anschließend zum 30. September eines Kalenderjahres.

In den offiziellen Teilnahmebedingungen heißt es entsprechend, dass Punkte mit Ablauf des 30. September verfallen, frühestens jedoch nach Ablauf von 36 Monaten seit der Registrierung des jeweiligen Punktes.

Wichtig ist dabei das Wort „jeweiligen“: Nicht Euer gesamter Punktestand besitzt ein gemeinsames Ablaufdatum. Punkte können zu unterschiedlichen Zeitpunkten gesammelt worden sein und damit unterschiedlich alt sein.

Neue Einkäufe setzen die 36-Monats-Frist älterer Punkte also nicht einfach zurück.

Gerade deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den gesamten Punktestand zu schauen.

Welche Punkte sind am 30. September 2026 betroffen?

Eine pauschale Punktezahl lässt sich nicht für alle Konten nennen. Entscheidend ist, wann Eure jeweiligen Punkte registriert wurden und ob für Euer Konto eine Ausnahme vom regulären Verfall gilt.

Punkte gutgeschrieben Verfallen am
bis 30.09.2023 30.09.2026
01.10.2023 bis 30.09.2024 30.09.2027
01.10.2024 bis 30.09.2025 30.09.2028
01.10.2025 bis 30.09.2026 30.09.2029

PAYBACK selbst weist bedrohte Punkte deshalb individuell im Konto aus.

Ihr findet die Information unter anderem:

  • im PAYBACK-Punktekonto
  • in der Punkteübersicht der PAYBACK-App
  • gegebenenfalls in zugeschickten Punkteübersichten

Wenn dort kein Eintrag zu „Vom Verfall bedrohten Punkten“ erscheint, sind laut PAYBACK aktuell auch keine Punkte Eures Kontos vom regulären Verfall bedroht.

Das ist wesentlich zuverlässiger, als selbst anhand alter Einkaufsbelege nachzurechnen.

Warum Ihr den Punktestand nicht unterschätzen solltet

PAYBACK-Punkte wirken wegen ihrer großen Zahlen zunächst abstrakt. Der Gegenwert lässt sich aber einfach einordnen.

Nach den offiziellen Teilnahmebedingungen entsprechen 200 PAYBACK-Punkte einem Wert von 2 Euro. Damit liegt der reguläre Gegenwert bei 1 Cent je Punkt. Die Einlösung ist grundsätzlich ab einem Guthaben von 200 Punkten möglich.

Das bedeutet beispielsweise:

PAYBACK-Punkte regulärer Gegenwert
200 Punkte 2 Euro
500 Punkte 5 Euro
1.000 Punkte 10 Euro
5.000 Punkte 50 Euro

Wenn Ihr wissen möchtet, welchen tatsächlichen Euro-Wert Euer Guthaben oder ein Mehrfach-Coupon besitzt, könnt Ihr dafür auch den PAYBACK-Punkte-Rechner von Preis-King verwenden.

Gerade bei mehreren Tausend Punkten kann der anstehende Verfall damit einen durchaus spürbaren Geldwert betreffen.

So rettet Ihr bedrohte PAYBACK-Punkte vor dem Verfall

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, die betroffenen Punkte rechtzeitig vor dem 30. September einzulösen.

PAYBACK nennt dafür unter anderem verschiedene Möglichkeiten über Partnerunternehmen, den Prämienshop und unter den entsprechenden Voraussetzungen auch eine Überweisung auf ein eigenes Bankkonto. Für die reguläre Einlösung gilt grundsätzlich die Mindestgrenze von 200 Punkten.

Wichtig ist insbesondere bei einer Prämienbestellung der Zeitpunkt der Einlösung.

Bei einer Bestellung zählt nicht der Liefertermin

Wenn Ihr eine Prämie noch rechtzeitig vor dem Stichtag bestellt und dafür bedrohte Punkte einsetzt, spielt es laut PAYBACK keine Rolle, ob die Ware erst nach dem 30. September geliefert wird.

Entscheidend ist das Datum der Bestellung beziehungsweise Punkteeinlösung.

Ihr solltet trotzdem nicht unbedingt bis zum letzten Abend warten. So bleibt noch Zeit, falls es Probleme beim Login, bei der App oder bei einer gewünschten Einlösung gibt.

Erst die älteren Punkte werden eingelöst

Eine weitere wichtige Regel findet sich in den PAYBACK-Teilnahmebedingungen: Bei einer Punkteeinlösung werden zuerst die zuerst erworbenen Punkte eingesetzt.

Das ist für den Punkteverfall praktisch. Wenn Ihr vor dem Stichtag Punkte ausgebt, werden damit grundsätzlich die älteren Bestände zuerst reduziert.

Trotzdem solltet Ihr anschließend kontrollieren, ob im Konto noch Punkte als vom Verfall bedroht angezeigt werden.

PAYBACK-Kreditkarte kann den regulären Punkteverfall verhindern

Für bestimmte Karteninhaber gibt es eine wichtige Ausnahme.

Ist eine PAYBACK Visa Karte oder PAYBACK American Express Karte mit dem Kundenkonto verbunden, wird das Konto laut PAYBACK unter den genannten Voraussetzungen vom normalen Punkteverfall ausgeschlossen.

Voraussetzung ist allerdings weiterhin eine aktive Teilnahme am Programm. Werden über einen Zeitraum von drei Jahren keine PAYBACK-Punkte gesammelt, greift laut PAYBACK wieder die entsprechende Verfallsregel.

Das bedeutet nicht automatisch, dass sich eine Kreditkarte nur wegen des Punkteverfalls für jeden von Euch lohnt. Gebühren, Kartenbedingungen und Euer persönliches Zahlungsverhalten solltet Ihr immer separat berücksichtigen.

Preis-King hat die aktuellen Unterschiede rund um die Karte und die kommende Zusatzoption bereits im Ratgeber zur Umstellung von PAYBACK MAX auf PAYBACK American Express PLUS ausführlicher eingeordnet.

Punkte lieber sinnvoll nutzen statt irgendetwas kaufen

Nur weil Punkte bald verfallen könnten, müsst Ihr nicht vorschnell irgendeine Prämie bestellen.

Vergleicht bei Sachprämien den benötigten Punktestand und mögliche Zuzahlungen mit dem normalen Marktpreis. Ein hoher nomineller Punktebetrag bedeutet nicht automatisch, dass eine Prämie den besten Gegenwert bietet.

Wer ohnehin einkaufen möchte, kann außerdem prüfen, welche aktuellen Möglichkeiten es zur Einlösung beziehungsweise zum weiteren Sammeln gibt. Die laufenden Aktionen bündelt Preis-King in der aktuellen PAYBACK-Angebotsübersicht.

Der entscheidende Grundsatz bleibt: Gebt nicht zusätzlich Geld aus, nur um Punkte zu retten. Wenn Ihr vorhandene Punkte sinnvoll einlösen könnt, ist das meist zielführender als ein ungeplanter Einkauf.

PAYBACK ist 2026 bei vielen Alltagseinkäufen präsenter

Der bevorstehende Punkteverfall fällt in eine Phase, in der sich das PAYBACK-Partnernetz deutlich verändert hat.

Nach dem Ende der PAYBACK-Partnerschaft von REWE, Penny und nahkauf Ende 2024 können unter anderem bei EDEKA und Netto Marken-Discount seit 2025 PAYBACK-Punkte gesammelt werden. Welche Supermärkte aktuell dazugehören, findet Ihr im Preis-King-Ratgeber zum PAYBACK-Punktesammeln im Supermarkt.

Auch bei Drogerieeinkäufen spielt das Programm weiterhin eine große Rolle. Wie das System beispielsweise bei dm funktioniert, erklärt unser Ratgeber zu PAYBACK bei dm und den verschiedenen Sammelmöglichkeiten.

Und das Partnernetz soll weiter wachsen: expert soll ab Herbst 2026 PAYBACK-Partner werden, sowohl online als auch bei teilnehmenden Fachgeschäften und Fachmärkten. Mehr zu dieser Änderung findet Ihr in unserem Beitrag über den PAYBACK-Start bei expert im Herbst 2026.

Für Euch ist dabei wichtig: Mehr neue Möglichkeiten zum Sammeln ändern nichts daran, dass ältere Punkte ihr eigenes Alter behalten. Ein voller werdendes Konto kann deshalb gleichzeitig Punkte enthalten, die noch jahrelang gültig sind, und ältere Bestände, bei denen der nächste Verfall bevorsteht.

Was passiert direkt nach dem 30. September?

Rund um den eigentlichen Punkteverfall kann sich der angezeigte Punktestand laut PAYBACK vorübergehend verändern beziehungsweise noch nicht endgültig aussehen.

PAYBACK weist darauf hin, dass am 30. September und einige Tage danach Abweichungen beim Punktestand auftreten können. Wer rechtzeitig eingelöst hat, soll den Kontostand gegebenenfalls später erneut überprüfen; PAYBACK nennt dafür frühestens Mitte Oktober.

Bereits verfallene Punkte bleiben laut PAYBACK in der digitalen Übersicht außerdem noch für drei Monate, also vom 1. Oktober bis 31. Dezember, sichtbar.

Eure Checkliste vor dem 30. September 2026

Bevor der Stichtag erreicht ist, solltet Ihr diese Punkte kurz durchgehen:

  1. PAYBACK-App oder Punktekonto öffnen.
  2. Nach dem Hinweis „Vom Verfall bedrohte Punkte“ suchen.
  3. Prüfen, wie viele Punkte tatsächlich betroffen sind.
  4. Gegenwert der Punkte berechnen.
  5. Geeignete Einlösemöglichkeit auswählen.
  6. Punkteeinlösung möglichst nicht auf die letzte Minute verschieben.
  7. Nach der Einlösung noch einmal kontrollieren, ob bedrohte Punkte übrig sind.

Weitere Nachrichten, Änderungen und Ratgeber zum Bonusprogramm bündelt Preis-King auch in der PAYBACK-News-Übersicht.

Fazit: Ein kurzer Kontocheck kann bares Guthaben retten

Der 30. September 2026 ist für viele PAYBACK-Nutzer ein Termin, den Ihr nicht ignorieren solltet. Punkte sind regulär mindestens 36 Monate gültig und können danach zum jährlichen Stichtag verfallen.

Der Vorteil: Ihr müsst nicht selbst rekonstruieren, wann jeder einzelne Punkt gesammelt wurde. PAYBACK zeigt Euch im Punktekonto an, ob tatsächlich Punkte vom Verfall bedroht sind.

Sind Punkte betroffen, könnt Ihr sie rechtzeitig einsetzen. Bei einem regulären Gegenwert von 1 Cent pro Punkt können insbesondere größere Guthaben einen relevanten Wert darstellen.

Einschränkungen gibt es ebenfalls: Nicht jedes Konto ist betroffen, für bestimmte PAYBACK-Karten gelten besondere Regeln, und eine Sachprämie ist nicht automatisch die wirtschaftlich beste Einlösung.

Am sinnvollsten ist deshalb: Kontostand prüfen, Wert vergleichen und bedrohte Punkte nur dort einsetzen, wo Ihr einen echten Nutzen davon habt.

Wie sieht es bei Euch aus?

Habt Ihr für September 2026 bereits einen Hinweis auf verfallende PAYBACK-Punkte in Eurem Konto entdeckt? Und löst Ihr Eure Punkte lieber beim Einkauf, für Prämien oder auf eine andere Weise ein? Schreibt uns Eure Erfahrungen und Eure bevorzugte Strategie in die Kommentare.

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 30.08.2026
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