Neue Bezahlmethode bei dm: Wero soll schon ab 25. August im Onlineshop starten

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Bei dm soll sich beim Bezahlen im Onlineshop schon in wenigen Tagen etwas ändern: Nach aktuellen Berichten will die Drogeriekette ab dem 25. August 2026 Wero als zusätzliche Zahlungsmethode anbieten. Für Euch bedeutet das vor allem eine weitere Möglichkeit, Einkäufe direkt über ein angebundenes Bankkonto zu bezahlen – bestehende Zahlungsarten sollen dadurch nicht ersetzt werden.

Noch ist die Umstellung allerdings nicht live. Stand 19. August 2026 führt dm Wero auf seiner offiziellen Übersicht der Zahlungsarten noch nicht auf. Dort werden derzeit unter anderem PayPal, Klarna, Lastschrift, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, Vorkasse, PAYBACK-Punkte und die dm-Geschenkkarte genannt. Der angekündigte Starttermin sollte deshalb bis zur tatsächlichen Freischaltung als geplant betrachtet werden.

Wero bei dm: Das soll sich ab 25. August ändern

Nach derzeit vorliegenden Informationen soll Wero ab dem 25. August 2026 im deutschen dm-Onlineshop als weitere Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Die neue Option ergänzt damit einen Checkout, in dem Ihr bereits zwischen mehreren klassischen und digitalen Bezahlverfahren wählen könnt.

Wero funktioniert grundsätzlich anders als ein klassischer Kreditkartendienst. Nach Angaben des Anbieters werden Zahlungen direkt von Konto zu Konto abgewickelt. Online-Zahlungen sollen dabei in weniger als zehn Sekunden möglich sein. Voraussetzung ist allerdings, dass Eure Bank Wero unterstützt beziehungsweise Euch den Dienst über die Banking-App oder die separate Wero-App zur Verfügung stellt.

Damit folgt dm einer Entwicklung, die Ihr im deutschen Onlinehandel zunehmend beobachten könnt. Auch bei Amazon taucht Wero bereits im Zahlungsumfeld auf. In unserem Ratgeber erklären wir Euch genauer, was die Wero-Anzeige im Amazon-Checkout bedeutet und warum sie nicht automatisch mit einer vollständigen Freischaltung für jeden deutschen Kunden gleichzusetzen ist.

Was ist Wero überhaupt?

Wero ist eine europäische digitale Bezahllösung der European Payments Initiative. Der Dienst startete im Juli 2024 zunächst für direkte Geldüberweisungen und wird seitdem schrittweise um Bezahlfunktionen im Onlinehandel erweitert. Aktuell ist Wero insbesondere in Deutschland, Frankreich und Belgien verfügbar.

Beim Online-Shopping soll das Prinzip möglichst unkompliziert funktionieren: Ihr wählt Wero im Checkout aus, bestätigt die Zahlung über die unterstützte Banking- beziehungsweise Wero-Umgebung und der Betrag wird direkt über das Bankkonto abgewickelt. Welche konkrete Oberfläche Ihr dabei seht, hängt von der teilnehmenden Bank und deren technischer Integration ab.

Dass der Dienst inzwischen über eine reine Nischenlösung hinausgeht, zeigt auch die Entwicklung im Handel. Bereits im Februar 2026 erklärte ein für die Händlerakzeptanz zuständiger Wero-Manager, dass zu diesem Zeitpunkt mehr als 200 Händler mit Wero live seien. dm, Lidl, Decathlon, Cewe und Zooplus wurden damals als Unternehmen genannt, die eine Einführung angekündigt hatten.

dm hatte Wero schon länger auf dem Plan

Ganz überraschend kommt die Einführung deshalb nicht. Bereits im November 2025 hatte dm gegenüber der Fachpresse bestätigt, dass das Unternehmen eine Aufnahme von Wero in den Onlineshop plane. Nach damaliger Aussage sah dm nach Prüfung der Chancen und Risiken das Potenzial für eine Zahlungsart, die sowohl für Händler als auch Kunden interessant sein könnte.

Mit dem jetzt berichteten Termin würde aus dieser grundsätzlichen Absicht eine konkrete Einführung.

Für Euch ist daran vor allem interessant, dass Wero nicht an die Stelle bestehender Lösungen treten soll. Wer weiterhin beispielsweise mit PayPal, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder Klarna bezahlen möchte, hat nach dem derzeitigen Stand keinen Grund anzunehmen, dass diese Zahlungsmöglichkeiten wegen Wero verschwinden.

Wie schnell sich Bezahlmethoden derzeit weiterentwickeln, zeigt auch die klassische Bankkarte. In unserem Überblick zu den neuen Girocard-Funktionen ab 2027 erfahrt Ihr, welche zusätzlichen Möglichkeiten für Händler-Apps, Hotels und Mietwagen geplant sind.

Was bringt Euch Wero beim Einkauf bei dm?

Der wichtigste Vorteil ist zunächst mehr Auswahl beim Bezahlen.

Wenn Eure Bank Wero unterstützt und Ihr den Dienst bereits nutzt, könnt Ihr einen dm-Einkauf künftig möglicherweise bezahlen, ohne eine Kreditkarte oder einen zusätzlichen klassischen Zahlungsanbieter für die Transaktion verwenden zu müssen. Wero bewirbt seine Online-Zahlungen als direkte Konto-zu-Konto-Zahlungen.

Für Kunden, die möglichst wenige Kartendaten bei verschiedenen Händlern hinterlegen möchten, können solche Checkout-Verfahren ebenfalls interessant sein. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt beispielsweise die Kartenbranche mit Click to Pay. Wie sich dieses System von herkömmlichen Kartenzahlungen unterscheidet, erklären wir Euch im Preis-King-Ratgeber zu Click to Pay.

Nicht jede Bank unterstützt Wero automatisch

Einen Punkt solltet Ihr allerdings beachten: Wero ist nicht automatisch für jedes Girokonto verfügbar.

Der Anbieter weist selbst darauf hin, dass Ihr ein Konto bei einer teilnehmenden Bank benötigt. Je nach Institut wird Wero direkt in die bestehende Banking-App integriert oder über die Wero-App genutzt. Wenn Eure Bank noch nicht teilnimmt, könnt Ihr die Zahlungsart entsprechend nicht ohne Weiteres verwenden.

Wero ist daher zunächst eine zusätzliche Option und kein vollständiger Ersatz für alle anderen Zahlungsmethoden.

Konkurrenz für PayPal und andere Bezahldienste wächst

Für den deutschen Onlinehandel ist der Schritt auch deshalb interessant, weil im Checkout immer mehr unterschiedliche Verfahren um die Aufmerksamkeit der Kunden konkurrieren.

Neben klassischen Kredit- und Debitkarten stehen bei vielen Händlern inzwischen unter anderem PayPal, Apple Pay, Google Pay, Klarna und bankbasierte Lösungen zur Auswahl. Bei dm ist ein großer Teil davon bereits verfügbar.

PayPal baut sein Angebot parallel ebenfalls weiter aus. Amazon hat beispielsweise 2026 die Nutzung der PayPal-Ratenzahlung erweitert. Welche Laufzeiten und Bedingungen dabei gelten, findet Ihr in unserem Beitrag zur PayPal-Ratenzahlung bei Amazon.

Die Einführung von Wero bei einem Händler wie dm ist deshalb nicht nur eine zusätzliche Schaltfläche im Checkout. Sie zeigt auch, dass sich der Wettbewerb um digitale Zahlungen im deutschen Onlinehandel weiter verbreitert.

Zunächst geht es um den dm-Onlineshop

Wichtig ist die Abgrenzung zwischen Onlinehandel und dm-Filialen.

Der für den 25. August berichtete Start bezieht sich auf den dm-Onlineshop. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass Ihr ab diesem Datum auch an jeder stationären dm-Kasse mit Wero bezahlen könnt. Über eine mögliche weitergehende Nutzung sollte erst berichtet werden, wenn dm dazu einen konkreten Start und die technischen Rahmenbedingungen bestätigt.

Wenn Ihr regelmäßig bei dm einkauft, bleibt unabhängig von der Bezahlmethode auch das Bonusprogramm interessant. In unserem ausführlichen Ratgeber zeigen wir Euch, wie PAYBACK bei dm funktioniert und wie Ihr Punkte und Coupons sinnvoll kombiniert.

Weitere Änderungen rund um PAYBACK findet Ihr zudem in unserer Übersicht dazu, was sich durch den Wechsel von PAYBACK MAX zu PAYBACK PLUS ab Oktober 2026 ändert.

Warum der dm-Start für Wero wichtig ist

Wero versucht seit seinem Start, sich als europäische Alternative im digitalen Zahlungsverkehr zu etablieren. Entscheidend dafür ist nicht allein, wie viele Bankkunden den Dienst technisch nutzen können. Mindestens genauso wichtig ist, bei wie vielen relevanten Händlern Wero tatsächlich im Checkout auftaucht.

dm ist dafür ein interessantes Beispiel: Die Drogeriekette betreibt einen umfangreichen deutschen Onlineshop und bietet ihren Kunden bereits eine große Auswahl unterschiedlicher Zahlungsmethoden. Wenn Wero dort wie berichtet am 25. August hinzukommt, wächst die praktische Sichtbarkeit des Dienstes im Alltag deutscher Onlinekunden.

Für Euch entsteht dadurch vor allem eines: eine zusätzliche Wahlmöglichkeit. Ob sie gegenüber PayPal, Kreditkarte, Klarna oder Mobile-Payment-Diensten tatsächlich komfortabler ist, hängt vor allem davon ab, welche Bank Ihr nutzt und welche Zahlungsmethode Ihr ohnehin bevorzugt.

Fazit: Mehr Auswahl bei dm – aber der Start steht noch bevor

Die geplante Einführung von Wero im dm-Onlineshop ab 25. August 2026 ist vor allem für diejenigen von Euch interessant, die den europäischen Bezahldienst bereits über ihre Bank nutzen. Ihr bekommt damit voraussichtlich eine zusätzliche Möglichkeit, Onlinebestellungen direkt über Euer Bankkonto zu bezahlen.

Der größte Vorteil ist die zusätzliche Auswahl. Der wichtigste Haken: Nicht jede Bank unterstützt Wero, und zum jetzigen Zeitpunkt ist die neue Bezahlmethode bei dm noch nicht live. Auf der offiziellen dm-Seite wird sie am 19. August noch nicht als Zahlungsart aufgeführt.

Für die meisten von Euch besteht deshalb kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Wer Wero bereits verwendet, sollte ab dem 25. August beim nächsten dm-Onlinekauf einen Blick auf den Checkout werfen.

Was haltet Ihr von Wero? Würdet Ihr die neue Zahlungsmethode bei dm nutzen oder bleibt Ihr lieber bei PayPal, Kreditkarte, Klarna oder einer anderen Lösung? Schreibt uns Eure Meinung und Eure bisherigen Erfahrungen mit Wero in die Kommentare.

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 19.08.2026
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