- Produkt: Kühne Rote Bete Scheiben (720 ml Glas)
- Mindesthaltbarkeit: 15.12.2028
- Betroffene Chargen: X0600TB11 E1 bis X0800TB11 E1
- Grund: Mögliche Glasstücke im Produkt
- Risiko: Verletzungs- und Erstickungsgefahr
- Empfehlung: Nicht verzehren, Produkt zurückgeben oder sicher entsorgen
Der aktuelle Produktrückruf Kühne Rote Bete betrifft ein weit verbreitetes Produkt im deutschen Lebensmittelhandel. Wenn Ihr dieses Produkt zu Hause habt, solltet Ihr jetzt besonders aufmerksam sein. Konkret handelt es sich um „Kühne Rote Bete Scheiben“ im 720-Milliliter-Glas, das in vielen Haushalten regelmäßig verwendet wird. Der Hersteller Carl Kühne KG aus Hamburg hat vorsorglich eine bestimmte Charge zurückgerufen, nachdem Hinweise auf mögliche Fremdkörper vorlagen.

Kühne Rote Bete Scheiben im 720-ml-Glas – dieses Produkt ist vom aktuellen Rückruf betroffen
Für Euch ist diese Information besonders wichtig, da die betroffenen Produkte äußerlich nicht unbedingt auffällig sind. In einzelnen Gläsern können sich Glasstücke befinden, was ein erhebliches Risiko darstellt. Fremdkörper in Lebensmitteln können beim Verzehr Verletzungen im Mund- und Rachenraum verursachen oder sogar zu ernsthaften inneren Verletzungen führen. Auch eine Erstickungsgefahr kann nicht ausgeschlossen werden. Deshalb solltet Ihr den Rückruf unbedingt ernst nehmen, selbst wenn das Produkt bereits geöffnet wurde oder zunächst unauffällig erscheint.
Kühne Rote Bete Rückruf – Produktdetails und Kennzeichnung richtig prüfen
Damit Ihr feststellen könnt, ob Ihr betroffen seid, solltet Ihr die Produktkennzeichnung genau prüfen. Der Rückruf bezieht sich ausschließlich auf klar definierte Chargen, die sich eindeutig identifizieren lassen. Entscheidend sind dabei sowohl das Mindesthaltbarkeitsdatum als auch die Codierung am Schraubdeckel.
Die betroffenen Gläser tragen das Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2028. Zusätzlich findet Ihr am Rand des Deckels spezifische Codes, die den Produktionszeitraum kennzeichnen. Wichtig ist, dass nicht alle Gläser mit diesem Datum betroffen sind, sondern nur Produkte mit den entsprechenden Codierungen. Ihr solltet Euch daher ausreichend Zeit nehmen, die Angaben sorgfältig zu vergleichen.
Übersicht der betroffenen Produkte
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Produkt | Kühne Rote Bete Scheiben |
| Verpackung | 720 ml Glas |
| Füllmenge | 670 g |
| Abtropfgewicht | 430 g |
| Mindesthaltbarkeit | 15.12.2028 |
| EAN | 40804316 |
| Hersteller | Carl Kühne KG, Hamburg |
| Betroffene Codes | X0600TB11 E1 bis X0800TB11 E1 |
Die Codierungen reichen von X0600 bis X0800 und befinden sich direkt am Deckelrand. Je nach Lichteinfall können diese schwer lesbar sein. Wenn Ihr unsicher seid, lohnt sich ein genauer Blick oder ein Vergleich mit offiziellen Rückrufangaben.
Fremdkörper in Lebensmitteln – welche Risiken für Euch bestehen
Der Produktrückruf Kühne Rote Bete erfolgt aufgrund möglicher Glasfragmente im Produkt. Solche Fremdkörper können während der Produktion entstehen, etwa durch beschädigte Verpackungen oder technische Störungen. Auch wenn nur einzelne Gläser betroffen sind, solltet Ihr das Risiko nicht unterschätzen.
Wenn Ihr solche Produkte verzehrt, können Schnittverletzungen im Mund oder Rachen entstehen. Gelangen Glasstücke weiter in den Körper, sind auch innere Verletzungen möglich. Besonders problematisch ist, dass kleine Splitter häufig nicht sichtbar sind. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie unbemerkt aufgenommen werden.
Für empfindliche Personengruppen ist besondere Vorsicht geboten. Kinder und ältere Menschen reagieren häufig sensibler auf Fremdkörper im Essen. Wenn Ihr unsicher seid, solltet Ihr das Produkt grundsätzlich nicht verwenden.
Verhalten beim Kühne Rote Bete Rückruf – das solltet Ihr jetzt tun
Wenn Ihr ein betroffenes Glas zu Hause habt, solltet Ihr dieses keinesfalls verzehren. Auch dann nicht, wenn das Produkt optisch unauffällig erscheint. Glasstücke können sehr klein sein und lassen sich oft nicht erkennen.
Am sichersten ist es, wenn Ihr das Produkt zurück in die Verkaufsstelle bringt. In vielen Fällen erhaltet Ihr den Kaufpreis auch ohne Kassenbon zurück. Alternativ könnt Ihr das Glas entsorgen, wobei Ihr darauf achten solltet, Euch nicht zu verletzen.
Empfohlene Maßnahmen im Überblick
- Produkt nicht öffnen oder verzehren
- Chargencode am Deckel überprüfen
- Betroffene Gläser zurückgeben oder sicher entsorgen
- Bei Beschwerden medizinische Hilfe in Anspruch nehmen
- Vorsicht bei bereits geöffneten Produkten
Wenn Ihr das Produkt bereits gegessen habt und Beschwerden auftreten, solltet Ihr ärztlichen Rat einholen. Symptome können Schmerzen im Mundraum, Schluckprobleme oder ungewöhnliche Beschwerden im Bauchbereich sein.
Für solche Notfälle findet Ihr hilfreiche Hinweise zur richtigen Reaktion bei Erste Hilfe bei Fremdkörpern in Luft- oder Speiseröhre beim Deutschen Roten Kreuz. Dort könnt Ihr Euch über konkrete Maßnahmen informieren und im Ernstfall richtig handeln.
Lebensmittelrückrufe verstehen – warum Aufmerksamkeit wichtig ist
Lebensmittelrückrufe wie der Produktrückruf Kühne Rote Bete sind ein zentraler Bestandteil des Verbraucherschutzes. Sie sorgen dafür, dass potenzielle Gefahren schnell erkannt und kommuniziert werden. Auch wenn Rückrufe zunächst verunsichern können, helfen sie dabei, gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
In der Lebensmittelproduktion gelten strenge Sicherheitsstandards. Dennoch können Fehler auftreten, etwa durch technische Defekte oder Materialprobleme. Entscheidend ist, dass Hersteller schnell reagieren und betroffene Produkte klar kennzeichnen.
Für Euch bedeutet das, regelmäßig auf Rückrufmeldungen zu achten. Besonders haltbare Produkte wie eingelegtes Gemüse können lange gelagert werden. Wenn Ihr Eure Vorräte gelegentlich überprüft, könnt Ihr Risiken frühzeitig erkennen und vermeiden.
FAQ zum Produktrückruf Kühne Rote Bete
Welche Produkte sind betroffen?
Es handelt sich um Kühne Rote Bete Scheiben im 720-ml-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2028 und den Codes X0600TB11 E1 bis X0800TB11 E1.
Wo findet Ihr die Chargennummer?
Die Codierung befindet sich am Rand des Schraubdeckels. Ihr solltet diese sorgfältig prüfen, da sie entscheidend für die Identifikation ist.
Könnt Ihr das Produkt noch essen?
Nein. Auch wenn das Produkt unauffällig wirkt, solltet Ihr es nicht verzehren.
Was tun bei Verzehr?
Wenn Ihr Beschwerden habt, solltet Ihr ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Ohne Symptome besteht in der Regel kein akuter Handlungsbedarf.
Erhaltet Ihr eine Erstattung?
Ja, in vielen Fällen erhaltet Ihr den Kaufpreis auch ohne Kassenbon zurück.

