Googlebooks vor dem Start: Ab 21. September könnt Ihr Googles neue Laptop-Klasse vorbestellen

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Google macht bei seiner neuen Notebook-Plattform den nächsten großen Schritt. Am 21. September 2026 sollen die Vorbestellungen für die ersten Googlebooks beginnen – und damit wird konkreter, was Google im Mai zunächst nur als neue, stark auf Gemini ausgerichtete Laptop-Kategorie vorgestellt hatte.

Für Euch ist dabei vor allem wichtig: Googlebook soll nicht einfach ein Chromebook mit neuem Namen werden. Google verbindet Android, Google Play, Chrome-Technologien und Gemini Intelligence zu einer neuen Geräteklasse, die deutlich enger mit Android-Smartphones zusammenarbeiten soll. Preise, konkrete deutsche Modelle und ein verbindlicher Liefertermin sind allerdings noch nicht vollständig bekannt.

Googlebook: Was hinter Googles neuer Laptop-Plattform steckt

Google hat Googlebook bereits am 12. Mai 2026 offiziell vorgestellt. Nach eigenen Angaben soll die Plattform die Stärken von Android und ChromeOS beziehungsweise Chrome-Technologien miteinander verbinden.

Google spricht dabei ausdrücklich von einer neuen Kategorie von Laptops, die von Grund auf rund um Gemini Intelligence entwickelt wurde. Das Unternehmen arbeitet für die ersten Geräte mit bekannten PC-Herstellern wie Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo zusammen.

Wer grundsätzlich nach einem neuen mobilen Rechner sucht, findet bei Preis-King auch laufend aktuelle Laptop-Angebote und Notebook-Schnäppchen. Dort lässt sich später auch gut einordnen, wie sich die ersten Googlebooks preislich gegenüber klassischen Windows-Laptops und Chromebooks positionieren.

Vorbestellungen sollen am 21. September starten

Neu ist jetzt vor allem der Termin. Laut Informationen, die Google an für Googlebook-Updates registrierte Nutzer verschickt hat, sollen Vorbestellungen am Montag, dem 21. September 2026, um 9:00 Uhr US-Ostküstenzeit starten. Das entspricht voraussichtlich 15:00 Uhr deutscher Sommerzeit.

Die Information wurde von 9to5Google veröffentlicht. Noch offen ist allerdings, ob sämtliche Geräte und Märkte zeitgleich freigeschaltet werden. Insbesondere für Deutschland hat Google bislang noch keine vollständige Modell-, Preis- und Verfügbarkeitsliste veröffentlicht.

Die aktuelle Meldung findet Ihr bei 9to5Google zur Googlebook-Vorbestellung.

Warum Googlebook mehr sein soll als ein neues Chromebook

Chromebooks gibt es bereits seit mehr als 15 Jahren. Ihr ursprünglicher Schwerpunkt lag auf einem möglichst einfachen, cloudbasierten Computer mit ChromeOS.

Googlebook setzt an einer anderen Stelle an: Künstliche Intelligenz soll nicht nur eine zusätzliche App sein, sondern direkt in die Bedienung des Computers einfließen.

Die grundlegende Idee beschreibt Google in seiner offiziellen Googlebook-Ankündigung.

Gleichzeitig bedeutet die neue Plattform nicht automatisch das sofortige Ende bestehender Chromebooks. Google hatte im Zusammenhang mit der Ankündigung erklärt, dass vorhandene Geräte entsprechend ihrer zugesagten Supportzeiträume weiterhin unterstützt werden sollen.

Wer heute einen klassischen Rechner sucht, kann deshalb weiterhin bedenkenlos unterschiedliche Systeme vergleichen. Einen breiteren Überblick über aktuelle Hardware findet Ihr bei unseren Computer- und Zubehör-Angeboten.

Gemini Intelligence wird zum Kern der Bedienung

Eine der auffälligsten Ideen ist der sogenannte Magische Pointer.

Dabei soll Gemini direkt auf Inhalte reagieren können, auf die Ihr mit dem Mauszeiger zeigt. Google nennt beispielsweise ein Datum in einer E-Mail: Zeigt Ihr darauf, soll das System passende Aktionen wie das Anlegen eines Termins vorschlagen können.

Auch Bilder sollen sich kontextbezogen auswählen und mit Gemini weiterverarbeiten lassen.

Allerdings gibt es dabei eine wichtige Einschränkung: Google kennzeichnet den Magischen Pointer sowie weitere vorgestellte Funktionen derzeit als voraussichtlich ab Frühjahr 2027 verfügbar. Wer im September ein Googlebook vorbestellt, sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass sämtliche bei der Präsentation gezeigten KI-Funktionen sofort zum Verkaufsstart bereitstehen.

Eigene Widgets per KI-Prompt

Eine weitere angekündigte Funktion trägt den Namen „Eigenes Widget erstellen“.

Ihr sollt Gemini beispielsweise bitten können, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu einem persönlichen Dashboard zusammenzustellen. Denkbar wären Kalendertermine, Reiseinformationen oder andere Inhalte aus verbundenen Google-Diensten.

Auch diese Funktion gehört allerdings zu den Features, deren vollständige Verfügbarkeit Google erst später plant.

Genau diese Entwicklung zeigt, wie stark KI inzwischen auch das Einkaufen und die tägliche Computernutzung verändert. In unserem Preis-King-Ratgeber zur Schnäppchenjagd mit KI findet Ihr weitere Beispiele dafür, wie Gemini und andere KI-Werkzeuge bereits bei Recherche und Preisvergleich eingesetzt werden können.

Android-Smartphone und Googlebook sollen enger zusammenarbeiten

Für Android-Nutzer könnte ein anderer Bereich langfristig fast interessanter sein als die spektakulären KI-Demos.

Google will Googlebooks besonders eng mit Android-Smartphones verzahnen.

Mit „Meine Apps streamen“ sollen sich Apps vom Smartphone direkt auf dem Laptop verwenden lassen. Ihr könnt also beispielsweise eine Smartphone-App auf dem Googlebook öffnen, ohne Euren Arbeitsablauf komplett auf das Handy verlagern zu müssen.

Hinzu kommt der sogenannte Schnellzugriff auf Smartphone-Dateien. Bilder oder andere Dateien sollen sich direkt über den Dateimanager des Googlebooks suchen und verwenden lassen.

Laut Google ist dafür eine entsprechende Einrichtung notwendig. Für die vorgestellten Smartphone-Funktionen nennt das Unternehmen zudem Android 17 oder neuer als Voraussetzung.

Wer bereits tief im Google-Ökosystem steckt, findet bei Preis-King auch die aktuellen Angebote für Google-Pixel-Smartphones.

Google Play könnte ein entscheidender Unterschied werden

Google hebt besonders hervor, dass Googlebooks Apps aus Google Play verwenden können sollen.

Damit verändert sich die Ausgangslage gegenüber klassischen Chromebooks. Google versucht, eine Laptop-Oberfläche mit dem deutlich größeren Android-App-Ökosystem und neuen KI-Funktionen zu verbinden.

Wie gut klassische Desktop-Arbeitsabläufe, professionelles Multitasking oder Spezialsoftware auf den Geräten funktionieren, lässt sich vor dem Marktstart jedoch noch nicht abschließend beurteilen.

Genau an diesem Punkt solltet Ihr vor einem Kauf besonders aufpassen.

Wer Windows-Programme benötigt, etwa spezielle Unternehmenssoftware, CAD-Anwendungen oder bestimmte Programme für Studium und Beruf, sollte zunächst prüfen, ob die benötigte Anwendung auf Googlebook tatsächlich verfügbar ist.

Das gilt insbesondere für Studierende. In unserem Ratgeber „Laptop fürs Studium“ zeigen wir Euch, wann ein Chromebook oder günstiges Notebook ausreicht und wann Ihr besser auf ein vollwertiges Windows- oder macOS-System setzt: Laptop fürs Studium – wo Ihr sparen könnt und wo es teuer wird.

Auch Tablets geraten stärker in Konkurrenz

Googlebook dürfte nicht nur klassische Laptops herausfordern. Durch Android-Apps, Touch-Bedienung bei entsprechenden Geräten und die enge Smartphone-Integration nähert sich die Plattform auch der Welt leistungsfähiger Tablets.

Gerade für Studium, Medienkonsum und mobiles Arbeiten verschwimmen die Grenzen ohnehin zunehmend.

Wenn Ihr noch nicht sicher seid, ob Ihr überhaupt einen Laptop benötigt, lohnt deshalb auch der Blick auf aktuelle Tablet-Angebote bei Preis-King.

Was wir über Preise und konkrete Modelle noch nicht wissen

Der vielleicht wichtigste Punkt für Preis-King-Leser ist aktuell gleichzeitig die größte offene Frage: Was werden Googlebooks kosten?

Google hat bislang keinen allgemeinen Einstiegspreis für die Plattform genannt.

Das Unternehmen spricht allerdings von hochwertiger beziehungsweise Premium-Hardware. Das spricht zumindest dafür, dass die erste Generation nicht zwingend die klassische Chromebook-Rolle als besonders günstiger Zweitrechner übernehmen wird.

Berichte zu einzelnen noch nicht offiziell präsentierten Modellen nennen bereits konkrete Hardwaredetails. Solche Angaben stammen bislang jedoch teilweise aus Leaks und sollten nicht mit bestätigten Spezifikationen verwechselt werden.

Spätestens zum Start der Vorbestellungen am 21. September dürfte sich das Bild deutlich klären.

Für wen könnte sich ein Googlebook lohnen?

Besonders interessant könnte Googlebook für Euch werden, wenn Ihr bereits intensiv Android, Google-Dienste und Gemini nutzt.

Die größten potenziellen Vorteile liegen derzeit in:

  • enger Android-Integration,
  • Zugriff auf Google-Play-Apps,
  • Gemini als tief integrierter Assistent,
  • direktem Zugriff auf Smartphone-Inhalte
  • und einer neuen Plattform, die nicht mehr ausschließlich vom klassischen Desktop-Konzept ausgeht.

Abwarten solltet Ihr dagegen, wenn Ihr zwingend bestimmte Windows- oder macOS-Programme benötigt, auf vollständig dokumentierte KI-Funktionen angewiesen seid oder vor dem Kauf genaue Informationen zu Akkulaufzeit, Updateversorgung, Reparierbarkeit und Preis-Leistung benötigt.

Viele dieser Punkte werden sich erst bewerten lassen, sobald die tatsächlich in Deutschland angebotenen Geräte offiziell vorgestellt sind.

Fazit: Spannender Neustart – aber beim Kauf sind noch Fragen offen

Mit Googlebook versucht Google mehr als nur einen neuen Namen für das Chromebook zu etablieren. Android, Chrome-Technologien und Gemini sollen zu einer eigenen Laptop-Plattform verschmelzen, während die Verbindung zum Smartphone deutlich enger wird.

Der angekündigte Vorbestellungsstart am 21. September 2026 macht die neue Geräteklasse jetzt erstmals konkret.

Für einen sofortigen Kaufentscheid fehlen allerdings noch wichtige Informationen. Besonders Preise, verfügbare Modelle in Deutschland, endgültige technische Daten und Liefertermine müssen noch geklärt werden. Außerdem werden einige der interessantesten Gemini-Funktionen nach Googles derzeitigen Angaben erst später folgen.

Wer ohnehin über einen neuen Laptop nachdenkt, sollte deshalb den 21. September im Blick behalten und anschließend Preise und Ausstattung genau mit bestehenden Windows-Laptops, Chromebooks und Tablets vergleichen.

Was haltet Ihr von Googlebook?

Kann Euch ein Laptop überzeugen, bei dem Gemini und Android so stark im Mittelpunkt stehen, oder würdet Ihr weiterhin lieber zu Windows, macOS oder einem klassischen Chromebook greifen?

Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare – besonders interessiert uns, welcher Preis für Euch bei einem Googlebook noch attraktiv wäre.

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026
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