Das ist mal ein seltenes Angebot: Icelandair verkauft derzeit Saga Class-Flüge ab nur 797 € ab Deutschland – inklusive Aufgabegepäck und Verfügbarkeiten von Februar bis Mai 2026. Klingt nach Business Class? Ist es laut Buchungsklasse zwar formal, aber im Komfort eher eine solide Premium Economy – mit breiten Ledersitzen, gutem Essen und der beliebten Möglichkeit, einen Stopover in Island einzulegen. Für viele Ziele in den USA und Kanada ein spannendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Besonders attraktiv: 2x 32 kg Aufgabegepäck, flexible Startflughäfen (u. a. FRA, BER, MUC) und Preise unter 900 € für viele US-Städte – selbst Vancouver oder Portland sind unter 1.000 € buchbar.
In Zeiten, in denen echte Business-Class-Tickets meist vierstellig kosten, fällt dieses Angebot aus dem Rahmen. Die Icelandair Saga Class liegt preislich deutlich unter dem üblichen Marktwert, wenn auch der Komfort nicht ganz mit einer Lie-Flat-Business-Class mithalten kann.
Einige Beispielpreise ab Frankfurt (FRA):
- New York ab 797 €
- Toronto ab 842 €
- Boston ab 843 €
- Washington D.C. ab 852 €
- Baltimore ab 895 €
- Chicago ab 902 €
- Minneapolis / St. Paul ab 905 €
- Vancouver ab 956 €
- Portland ab 956 €
Ab Berlin oder München startet ihr ebenfalls, müsst je nach Strecke aber mit leicht höheren Preisen rechnen.
Bewertungen: Wie gut ist die Icelandair Saga Class im Vergleich?
Die Saga Class wird von Buchungssystemen zwar als Business Class erkannt, im Detail bietet sie aber eher den Komfort einer soliden Premium Economy – vergleichbar mit der US Domestic First Class. Das bedeutet:
- Breite, komfortable Recliner-Sitze mit großzügigem Sitzabstand (101 cm), aber ohne Liegefunktion.
- 2-2-Sitzanordnung auf den meisten Langstrecken (Boeing 737max und 757), 2-1-2 in der Boeing 767.
- Gutes Catering mit zwei Menüs zur Auswahl.
- Loungezugang nur noch in Keflavik, sonst nicht mehr im Preis enthalten.
- Gepäckregeln top: 2 Handgepäckstücke plus 2x 32 kg Aufgabegepäck.
Nachteile:
- Keine Flatbeds, also nicht mit echten Business-Produkten vergleichbar.
- Stop in Island nötig, was je nach Reisezeit den Komfort einschränkt.
- Lounge-Streichung außerhalb von Island senkt den Gesamtwert im Vergleich zu früheren Angeboten.
Fazit der Bewertung: Keine echte Business Class, aber eine sehr komfortable Reisealternative – und angesichts des Preises eine attraktive Option für alle, die etwas mehr Komfort als in der Economy suchen, aber auf Flatbeds verzichten können.
Details zur Icelandair Saga Class & Routing
Flugverlauf und Routing
- Routing: Deutschland → Keflavik (Island) → Nordamerika
- Umstieg in Island erforderlich (Flugzeit Deutschland–Island: ca. 3–4 Std., Island–USA/Kanada: ca. 6–8 Std.)
- Gesamtreisezeit: etwa 10–15 Stunden je Richtung
Fluggerät & Sitzanordnung
- Kurz- & Mittelstrecken: meist Boeing 737max
- Langstrecken: Boeing 757, Boeing 767 oder Airbus A321LR
- Sitzkonfiguration:
- 2-2 in 737 & 757
- 2-1-2 in 767
- Sitzabstand: 101 cm
- Kein Lie-Flat-Sitz, aber bequemer Recliner-Stil
Zusatzleistungen & Tarifbedingungen
- 2x 32 kg Aufgabegepäck inklusive
- Zwei Handgepäckstücke
- Stopover in Island möglich (fast ohne Aufpreis)
- Umbuchung: gegen 350 € Gebühr zzgl. Tarifdifferenz
- Stornierung: nicht möglich
- Startflughäfen: FRA, MUC, BER (ggf. Aufpreis)
- Einreise USA: ESTA (40 $, ca. 34 €) oder Visum erforderlich
- Drittanbieter können Servicegebühren erheben
Fazit: Premium Economy zum Sparpreis mit Island-Flair
Dieses Angebot richtet sich an alle, die mehr Komfort als in der Economy-Class suchen, aber nicht den doppelten Preis für eine echte Business Class zahlen wollen. Die Icelandair Saga Class bietet ein solides Premium-Erlebnis, insbesondere durch breite Sitze, großzügige Gepäckregelung und die Option auf einen Island-Stopover.
Zwar müsst ihr auf Liegefunktionen und internationalen Loungezugang verzichten, doch dafür stimmt der Preis. Wer flexibel ist und mit einem Umstieg in Keflavik leben kann, bekommt hier ein sehr attraktives Komfort-Upgrade zu Economy-Preis.
Empfehlung: Für Economy-Nutzer mit Komfortwunsch, Meilensammler und Island-Fans eine starke Alternative – auch wenn es keine vollwertige Business ist.




