Was, wenn ein Stadionerlebnis an den Finanzen scheitert? Der Hamburger SV setzt genau dort an und öffnet im Februar 2025 die Tore des Volksparkstadions – kostenlos für alle, die es sich sonst nicht leisten könnten. Im Rahmen der Solidaritätskampagne „Ich kann es mir nicht leisten“, initiiert vom Miniatur Wunderland, lädt der HSV zu drei Heimspielen der Bundesliga-Frauenmannschaft ein. Gemeinsam ermöglichen beide Partner damit unvergessliche Fußballmomente – ganz ohne Eintrittskosten.
Mit dieser Aktion setzt der HSV ein starkes Zeichen: Sport soll für alle da sein – unabhängig vom Geldbeutel. Neben der sozialen Komponente bietet der Verein auch weitere Ticketmodelle wie Familientickets und Sozialtickets an. Unterstützt wird das Ganze von der Miniaturversion des Volksparkstadions im Maßstab 1:150 – ein kreatives Symbol der Kooperation und Sichtbarkeit des Frauenfußballs.
Im Februar stehen dabei gleich drei attraktive Heimspiele an: Freiburg, Leipzig und das große Nordderby gegen Bremen – allesamt im Zeichen echter Solidarität.
Details zur Ticketaktion: HSV-Frauen live und kostenlos erleben
Termine der Heimspiele im Februar 2025
- 1. Februar, 14 Uhr: HSV-Frauen vs. SC Freiburg
- 8. Februar, 14 Uhr: HSV-Frauen vs. RB Leipzig
- 21. Februar, 14 Uhr: HSV-Frauen vs. Werder Bremen (Nordderby)
Voraussetzungen und Abwicklung
- Zielgruppe: Menschen, die sich den Stadionbesuch sonst nicht leisten könnten
- Ticketvergabe: Kostenlos am jeweiligen Spieltag direkt an der Ticketbox im Volksparkstadion
- Kontingent: Begrenzt, daher gilt: früh da sein lohnt sich
Erweiterte Ticketaktionen
- Familientickets mit AIDA: Beim Kauf eines Erwachsenentickets erhalten bis zu zwei Kinder kostenlosen Eintritt – unter dem Motto „Bring deine Kinder. Bring die Zukunft mit ins Stadion.“
- Sozialtickets für die Saison 2025/26: Kostenfreie Tickets für förderungswürdige Personen aus der Metropolregion Hamburg – sowohl für die Frauen- als auch Männer-Bundesliga
Symbolik im Miniatur Wunderland
- Neue Stadionszene zeigt das DFB-Pokal-Halbfinale der HSV-Frauen vom 23. März 2025 mit 57.000 Zuschauenden
- Beteiligung u. a. durch HSV-Vorstand Eric Huwer sowie Spielerinnen Jaqueline Dönges und Sophie Profe
- Das Modell macht sichtbar, was oft übersehen wird: Leidenschaft, Können und Emotion im Frauenfußball
Fazit: Ein Angebot, das mehr ist als nur ein Fußballspiel
Mit der Teilnahme an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ bringt der HSV nicht nur Menschen ins Stadion – er bringt auch eine Haltung auf den Platz. Solidarität, Teilhabe und Sichtbarkeit sind die Schlagworte dieses Projekts, das weit über Hamburg hinaus Wirkung entfalten kann.
Das Angebot steht für einen modernen Sportverein, der sich nicht nur als Gastgeber für 90 Minuten versteht, sondern als aktiver Gestalter urbaner Gemeinschaft. Gerade das Highlight-Spiel gegen Werder Bremen, das im Miniatur Wunderland verewigt wurde, zeigt, wie aus einem Event ein kollektives Erlebnis entstehen kann.
Wenn Fußball die Menschen verbinden will, dann sind es genau solche Aktionen, die das glaubwürdig und greifbar machen. Ohne Zugangshürden, mit offenem Herzen – und mit einem Stadionerlebnis, das jede und jeder verdient.


