Trade Republic plant kostenloses Altersvorsorgedepot ab 2027 – das steckt dahinter

Geprüfte News von echten Redakteuren

Wenn Ihr unsere Deals, Schnäppchen und Ratgeber öfter direkt bei Google sehen möchtet, könnt Ihr Preis-King.com als bevorzugte Quelle auswählen.

Bei Google bevorzugen

Keine Depotgebühren, kostenlose ETF-Sparpläne und zusätzlich Geld vom Staat für Eure Rente: Trade Republic hat am 13. Oktober 2026 ein kostenloses Altersvorsorgedepot angekündigt, das ab 2027 angeboten werden soll. Für bestimmte ETFs sollen sogar die laufenden Produktkosten entfallen. Gleichzeitig winken bis zu 540 Euro staatliche Grundzulage pro Jahr und unter bestimmten Voraussetzungen weitere Zuschüsse für Familien.

Das klingt nach einem attraktiven Angebot für alle, die langfristig Vermögen aufbauen möchten. Allerdings lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Nicht jedes Wertpapier ist automatisch kostenlos, die staatliche Förderung gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen und über das angesparte Geld könnt Ihr nicht so frei verfügen wie bei einem gewöhnlichen Depot.

Trade Republic will Altersvorsorgedepot ohne laufende Gebühren anbieten

Der Berliner Neobroker Trade Republic steigt in den Wettbewerb um das neue staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ein. Mit seiner Ankündigung vom 13. Oktober 2026 macht das Unternehmen deutlich, dass es bei den Kosten besonders offensiv auftreten möchte.

Während bei klassischen Altersvorsorgeprodukten teilweise Verwaltungs-, Abschluss- oder laufende Fondskosten anfallen, soll es bei Trade Republic eine vollständig kostenlose Variante geben.

Das Unternehmen nennt dafür drei zentrale Bestandteile: keine laufenden Depotgebühren, keine Kosten für die Ausführung von Sparplänen und keine effektiven Produktkosten bei mehreren Dutzend ausgewählten ETFs.

Zu den genannten ETF-Anbietern gehören BlackRock, DWS und Vanguard. Das sind etablierte Unternehmen, deren Indexfonds von vielen Privatanlegern zur langfristigen Geldanlage genutzt werden.

Entscheidend ist allerdings der Zusatz „ausgewählt“. Die Gebührenfreiheit der Produktkosten bezieht sich nicht automatisch auf alle ETFs, die später im Altersvorsorgedepot verfügbar sein werden.

In seiner offiziellen Vorstellung des Altersvorsorgedepots bewirbt Trade Republic bereits die kostenlosen Sparmöglichkeiten und die staatliche Förderung.

Diese Kosten sollen bei Trade Republic entfallen

Kostenart Angekündigte Konditionen
Depotführung 0 € in der kostenlosen Variante
Regelmäßige ETF-Sparplanausführung 0 €
Produktkosten ausgewählter ETFs Effektiv 0 € bei mehreren Dutzend ETFs
Produktkosten weiterer ETFs Noch nicht vollständig bekannt
Einzelorders außerhalb von Sparplänen Nicht abschließend veröffentlicht
Sonstige Vertrags- und Wechselkosten Vollständige Konditionen noch abzuwarten

Stand: 13. Oktober 2026. Die Angaben beruhen auf der Produktankündigung von Trade Republic. Ein vollständiges, verbindliches Preis- und Leistungsverzeichnis für das neue Altersvorsorgedepot liegt noch nicht vor.

Bei den ausgewählten ETFs sollen die anfallenden Fondskosten wirtschaftlich ausgeglichen beziehungsweise wieder angelegt werden. Das ist nicht unbedingt dasselbe wie ein ETF, der bereits von sich aus eine Kostenquote von null Prozent besitzt.

Wie funktioniert das neue Altersvorsorgedepot ab 2027?

Das Altersvorsorgedepot 2027 ist Bestandteil der Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge in Deutschland. Es soll Menschen ermöglichen, für den Ruhestand in geeignete Kapitalmarktprodukte zu investieren und dabei von staatlichen Zulagen und steuerlichen Vorteilen zu profitieren.

Anders als bei traditionellen geförderten Vorsorgeprodukten müssen die eingezahlten Beiträge nicht vollständig garantiert sein. Dadurch können größere Teile des Vermögens am Kapitalmarkt investiert werden.

Das eröffnet langfristig höhere Renditechancen, bedeutet aber gleichzeitig, dass Ihr auch Verluste erleiden könnt.

Gerade ETFs spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sie bilden beispielsweise Aktienindizes nach und ermöglichen es, mit einem einzigen Wertpapier in zahlreiche Unternehmen zu investieren.

Der Unterschied zu einem gewöhnlichen ETF-Depot liegt vor allem in der Förderung und der Verfügbarkeit des Geldes.

Beim staatlich geförderten Altersvorsorgedepot erhaltet Ihr unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Zulagen. Dafür ist das angesparte Vermögen grundsätzlich für die Altersvorsorge vorgesehen und nicht jederzeit frei verfügbar.

Die neuen Produkte können laut Bundesfinanzministerium ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden.

Bis zu 540 Euro vom Staat: So hoch fällt die Förderung aus

Besonders interessant ist die neue staatliche Förderung für das Altersvorsorgedepot.

Anders als bei der bisherigen Riester-Förderung richtet sich die Grundzulage künftig nach der Höhe Eurer eigenen Einzahlungen.

Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag pro Jahr legt der Staat jeweils 50 Cent pro eingezahltem Euro dazu. Für weitere Einzahlungen bis zu insgesamt 1.800 Euro jährlich beträgt die Förderung 25 Cent pro Euro.

Damit ergibt sich eine maximale jährliche Grundzulage von 540 Euro.

Die Regelung begünstigt insbesondere kleinere Sparbeträge, weil die ersten eingezahlten Euro prozentual stärker gefördert werden.

Tabelle: Wie viel Geld gibt es bei verschiedenen Sparraten?

Monatliche Sparrate Eigenbeitrag pro Jahr Grundzulage pro Jahr
10 € 120 € 60 €
25 € 300 € 150 €
30 € 360 € 180 €
50 € 600 € 240 €
100 € 1.200 € 390 €
150 € 1.800 € 540 €

Die Tabelle zeigt die rechnerische Grundzulage bei unmittelbarer Förderberechtigung und gleichmäßigen Einzahlungen über zwölf Monate. Kinderzulagen, mögliche zusätzliche Steuervorteile und Anlageerträge sind nicht enthalten.

Ein Beispiel: Wenn Ihr monatlich 50 Euro einzahlt, spart Ihr innerhalb eines Jahres 600 Euro. Bei erfüllten Fördervoraussetzungen kommen 240 Euro Grundzulage hinzu. Damit fließen insgesamt 840 Euro in Eure Altersvorsorge, bevor mögliche Wertentwicklungen berücksichtigt werden.

Um die maximale jährliche Grundzulage zu erreichen, müsst Ihr selbst 150 Euro pro Monat beziehungsweise 1.800 Euro pro Jahr einzahlen.

Wichtig: Für den Anspruch auf die Grundzulage ist grundsätzlich ein Mindesteigenbeitrag von 120 Euro pro Jahr erforderlich. Für mittelbar förderberechtigte Ehepartner gelten besondere Regeln.

Familien können zusätzlich bis zu 300 Euro pro Kind erhalten

Für Familien wird das neue Altersvorsorgedepot besonders interessant, denn neben der Grundzulage ist eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr vorgesehen.

Diese Förderung funktioniert ebenfalls beitragsabhängig. Für die ersten 300 Euro jährlichen Eigenbeitrag können berechtigte Eltern zusätzlich einen Euro Kinderzulage pro selbst eingezahltem Euro erhalten.

Bei einer monatlichen Sparrate von 25 Euro ergibt sich damit rechnerisch folgende Förderung für einen unmittelbar förderberechtigten Elternteil mit einem anspruchsberechtigten Kind:

  • Eigene Einzahlungen: 300 Euro jährlich
  • Grundzulage: 150 Euro
  • Kinderzulage: 300 Euro
  • Gesamtbetrag: 750 Euro jährlich

Aus 300 Euro eigenen Einzahlungen können auf diese Weise 750 Euro werden – noch bevor eine mögliche Rendite hinzukommt.

Das gilt allerdings nur, wenn die Voraussetzungen für die Grund- und Kinderzulage tatsächlich erfüllt sind. Die Kinderzulage wird dem berechtigten Elternteil zugeordnet und nicht automatisch jedem Elternteil zusätzlich gewährt.

Wer zwei anspruchsberechtigte Kinder hat, kann unter den entsprechenden Voraussetzungen sogar bis zu 600 Euro Kinderzulage pro Jahr erhalten.

Die Berechnungsregeln und die persönlichen Voraussetzungen erläutert das Bundesfinanzministerium in seinen Fragen und Antworten zur Altersvorsorgereform.

Steuerliche Vorteile: Was bedeutet „steuerfrei bis zur Rente“?

Neben den staatlichen Zulagen bietet das neue Altersvorsorgedepot steuerliche Vorteile.

Während der Ansparphase werden Kapitalerträge und Wertsteigerungen innerhalb des geförderten Vertrags nicht laufend besteuert.

Wenn Ihr beispielsweise über viele Jahre in ETFs investiert und sich diese positiv entwickeln, muss auf die Wertsteigerungen innerhalb des Altersvorsorgedepots während dieser Phase keine laufende Kapitalertragsteuer gezahlt werden.

Zusätzlich können die förderfähigen Beiträge im Rahmen der gesetzlichen Regeln steuerlich berücksichtigt werden.

Das Finanzamt führt eine sogenannte Günstigerprüfung durch. Dabei wird geprüft, ob Euch über die bereits erhaltenen Zulagen hinaus ein zusätzlicher Steuervorteil zusteht.

Wichtig ist die Unterscheidung: Die Zulagen und ein möglicher zusätzlicher Steuervorteil dürfen nicht einfach pauschal zusammengerechnet werden. Ob und in welcher Höhe Ihr eine weitere Steuerentlastung bekommt, hängt von Eurer individuellen Situation ab.

Und das Geld bleibt nicht für immer steuerfrei.

In der späteren Auszahlungsphase werden Leistungen aus den geförderten Beiträgen grundsätzlich nachgelagert mit dem dann geltenden persönlichen Steuersatz besteuert.

Die Formulierung „steuerfrei bis zur Rente“ beschreibt also die Ansparphase und bedeutet keine vollständig steuerfreie Altersvorsorge.

Welche ETFs stehen bei Trade Republic zur Auswahl?

Trade Republic nennt BlackRock, DWS und Vanguard als Partner beziehungsweise ETF-Anbieter für die angekündigte kostenlose Fondsauswahl.

Nach Unternehmensangaben sollen mehrere Dutzend beliebte ETFs langfristig ohne effektive Produktkosten zur Verfügung stehen.

Damit könnten Anleger breit gestreute ETF-Anlagen aufbauen, ohne für diese ausgewählten Produkte laufende Fondskosten tragen zu müssen.

Welche konkreten ETFs, Indizes und Anteilsklassen dazugehören, sollte jedoch anhand der endgültigen Produktliste geprüft werden.

Eine vollständige verbindliche ETF-Auswahl mit allen Konditionen ist nach dem Stand vom 13. Oktober 2026 noch nicht veröffentlicht.

Für Eure Entscheidung ist deshalb nicht nur entscheidend, ob ein ETF kostenlos ist. Wichtig sind auch die enthaltenen Unternehmen, die regionale Streuung, die Aktienquote und das damit verbundene Risiko.

Ein günstiger ETF ist nicht automatisch die passende Anlage für jeden Sparer.

Kostenloses Standarddepot oder eigene ETF-Auswahl?

Bei der neuen Altersvorsorge ist zwischen einem einfachen Standarddepot und individuell gestalteten Anlagevarianten zu unterscheiden.

Ein gesetzliches Standarddepot sieht vereinfachte Anlageentscheidungen und eine vorgegebene Struktur mit zwei Investmentfonds vor. Vor Beginn der Auszahlungsphase wird das Anlagevermögen nach den Standardeinstellungen schrittweise risikoärmer ausgerichtet.

Individuell gestaltete Altersvorsorgedepots können dagegen mehr Einfluss auf die Auswahl der Anlagen bieten.

Welche Unterschiede Trade Republic bei der verfügbaren Fondsauswahl und möglichen Zusatzleistungen im Detail vorsieht, werden erst die endgültigen Vertragsunterlagen zeigen.

Wo liegen die Nachteile des kostenlosen Altersvorsorgedepots?

So überzeugend ein gebührenfreies Altersvorsorgedepot zunächst wirkt: Für einen fairen Vergleich solltet Ihr mehrere Punkte berücksichtigen.

Keine garantierte Rendite: Die Geldanlage in ETFs unterliegt Kursschwankungen. Auch über längere Zeiträume sind Verluste möglich. Das Altersvorsorgedepot bietet grundsätzlich keine Garantie auf den Erhalt sämtlicher eingezahlter Beiträge.

Eingeschränkte Verfügbarkeit: Anders als bei einem gewöhnlichen Wertpapierdepot könnt Ihr das geförderte Kapital nicht einfach jederzeit entnehmen, ohne mögliche Nachteile bei der Förderung hinzunehmen.

Steuern im Ruhestand: Die steuerliche Begünstigung während des Sparens geht mit einer späteren Besteuerung der geförderten Leistungen einher.

Begrenzte kostenlose Fondsauswahl: Die angekündigte vollständige Kostenfreiheit bei ETFs bezieht sich auf ausgewählte Produkte.

Noch offene Vertragsbedingungen: Es bleibt wichtig, die später veröffentlichten Preise, Regelungen zu Einzelorders, Wechselbedingungen und sonstigen Leistungen zu prüfen.

Gerade der letzte Punkt ist entscheidend. Ein angekündigtes kostenloses Angebot ist attraktiv, ersetzt aber nicht den Blick auf die verbindlichen Vertragsunterlagen.

Altersvorsorgedepot oder normaler ETF-Sparplan: Was lohnt sich mehr?

Vielleicht bespart Ihr bereits einen ETF und fragt Euch, ob Ihr künftig auf das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot umsteigen solltet.

Beide Möglichkeiten haben unterschiedliche Stärken.

Ein regulärer ETF-Sparplan bietet Euch grundsätzlich mehr Flexibilität. Ihr könnt Wertpapiere verkaufen und über den Erlös verfügen, ohne dass dadurch spezielle Altersvorsorgezulagen zurückgezahlt werden müssen.

Das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot bietet dagegen Zuschüsse und steuerliche Vorteile, bindet das Geld aber stärker an den Ruhestand.

Für viele Menschen kann deshalb eine Kombination sinnvoll sein: Ein gefördertes Altersvorsorgedepot für den langfristigen Ruhestand und ein gewöhnliches Depot für andere Vermögensziele.

Wer kurzfristig verfügbare Rücklagen benötigt, sollte diese nicht mit einer langfristigen Altersvorsorge verwechseln. Für den Notgroschen eignen sich beispielsweise flexible Sparformen. Worauf Ihr dabei achten könnt, erklärt unser Ratgeber zum Vergleich von Tagesgeldkonten.

Die Frage ist also nicht ausschließlich, welches Depot die niedrigsten Gebühren bietet. Entscheidend ist, wann Ihr das Geld benötigt und welche Risiken Ihr tragen könnt.

Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?

Die neue geförderte private Altersvorsorge soll das bisherige System modernisieren. Bestehende Riester-Verträge müssen deshalb aber nicht automatisch gekündigt werden.

Für bereits abgeschlossene Verträge gilt grundsätzlich Bestandsschutz. Sie können unter den bisherigen Bedingungen weitergeführt werden.

Ein Wechsel in einen neuen förderfähigen Altersvorsorgevertrag ist ebenfalls vorgesehen. Dabei können allerdings Wechselkosten, der Verlust bestehender Garantien und unterschiedliche steuerliche Folgen eine Rolle spielen.

Wer bereits einen Riester-Vertrag besitzt, sollte deshalb die eigenen Vertragsbedingungen prüfen, bevor das bisherige Altersvorsorgevermögen übertragen wird.

Besonders wichtig sind vorhandene Garantien, bisherige Kosten, die verbleibende Vertragslaufzeit und die künftig geplante Anlagestrategie.

Ein günstiges neues Depot muss nicht für jeden bestehenden Riester-Sparer automatisch die bessere Wahl sein.

Ab wann kann man das Trade Republic Altersvorsorgedepot eröffnen?

Der allgemeine Starttermin für die neuen staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukte ist der 1. Januar 2027.

Trade Republic hat seine kostenlose Variante bereits im Oktober 2026 vorgestellt. Einen heute schon abgeschlossenen und vollständig nutzbaren geförderten Altersvorsorgevertrag ersetzt diese Ankündigung jedoch nicht.

Für einen tatsächlichen Abschluss müssen die entsprechenden Produkt- und Vertragsunterlagen bereitstehen und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sein.

Die endgültige Gestaltung und Zertifizierung des jeweiligen Vertrags sind deshalb ebenso relevant wie die angekündigten Gebühren.

Bis zum Start lohnt es sich, die Angebote weiterer Banken und Neobroker zu vergleichen. Der Wettbewerb dürfte insbesondere bei den laufenden Kosten, der ETF-Auswahl und dem Bedienkomfort stattfinden.

Für wen ist das neue Altersvorsorgedepot besonders interessant?

Das Trade Republic Altersvorsorgedepot könnte vor allem für Menschen interessant werden, die regelmäßig Geld für den Ruhestand zurücklegen möchten und dabei auf niedrige Gebühren achten.

Dazu gehören beispielsweise Berufseinsteiger, Familien mit Anspruch auf Kinderzulagen und Arbeitnehmer, die ihre gesetzliche Rente durch langfristige ETF-Anlagen ergänzen möchten.

Die Reform erweitert zudem den Kreis der grundsätzlich förderberechtigten Personen. Unter bestimmten Bedingungen sollen künftig auch zusätzliche Gruppen von Selbstständigen und Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen unmittelbar förderberechtigt sein.

Wer sich für dieses Modell entscheidet, sollte allerdings einen ausreichend langen Anlagehorizont mitbringen und zwischenzeitliche Verluste finanziell und emotional verkraften können.

Auch die gesetzliche Rente bleibt ein wesentlicher Baustein der Alterssicherung. Welche Auswirkungen die jüngste Anpassung hat, erfahrt Ihr in unserem Beitrag zur Rentenerhöhung 2026.

Fazit: Trade Republic setzt bei den Kosten ein deutliches Zeichen

Das angekündigte kostenlose Altersvorsorgedepot von Trade Republic ist eine interessante Entwicklung für die private Altersvorsorge ab 2027. Keine Depotgebühren, kostenlose Sparplanausführungen und eine Auswahl an ETFs ohne effektive Produktkosten könnten dazu beitragen, dass mehr von den eigenen Einzahlungen und staatlichen Zulagen im Depot bleibt.

Besonders attraktiv sind die staatliche Grundzulage von bis zu 540 Euro jährlich und zusätzliche Fördermöglichkeiten für Familien.

Trotzdem ist das Altersvorsorgedepot kein gewöhnliches kostenloses Depot. Das Kapital bleibt grundsätzlich für die Rente gebunden, die Anlagen können im Wert schwanken und nicht sämtliche möglichen Kosten sind bereits abschließend bekannt.

Unser Rat: Prüft vor dem Abschluss die endgültigen Vertragsbedingungen und vergleicht nicht nur die Gebühren, sondern auch Anlageauswahl, Flexibilität und Förderung.

Wie seht Ihr das? Würdet Ihr ein kostenloses staatlich gefördertes ETF-Altersvorsorgedepot bei Trade Republic nutzen oder bleibt Ihr lieber bei Eurem bisherigen ETF-Sparplan? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!

Christian Schröder

Christian Schröder

Gründer & Redakteur

Expertise: Deals, Gutscheine, Preisvergleiche, Verbraucher-News, Mobilfunk und Onlinehandel. Christian Schröder prüft Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten und bereitet relevante Informationen verständlich für Leser auf.

Christian Schröder ist seit 2016 bei Preis-King tätig und schreibt dort täglich über Angebote, Verbraucher-News, Produktrückrufe, Mobilfunk, Technik und aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel. Zuvor betreute er bereits weitere Blogs und ist auch heute noch an verschiedenen redaktionellen Projekten beteiligt.

Durch seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann verfügt er zusätzlich über Erfahrung in den Bereichen Verträge, Kosten, Finanzierung und wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei Preis-King prüft und bewertet er unter anderem Aktionsbedingungen, Vergleichspreise, Versandkosten und mögliche Folgekosten.

Sein Ziel ist es, Informationen verständlich einzuordnen und Leser frühzeitig auf relevante Änderungen, Einschränkungen und mögliche Preisfallen hinzuweisen.

Zuletzt aktualisiert: 13.10.2026
Preis-King recherchiert täglich Angebote, Gutscheine und Aktionen. Wir prüfen Preise, Verfügbarkeit und Aktionsbedingungen nach bestem Wissen.
Preis-King.com bei Google bevorzugen

Euch gefällt unser Artikel? Dann bevorzugt Preis-King.com bei Google und entdeckt neue Deals und Spartipps künftig noch schneller.

Bei Google bevorzugen

Kommentare zum Artikel

Hinterlasse einen Kommentar